Der kleine Held

Eine Lehrjungen-Dichtung

Allen braven Trotzköpfchen zugedacht.

Bengels, daß ihr Kerls aus euch macht!

Inhalt:

Wie ein ganz armer Junge sich sagt was er alles werden kann.

Anfang

„Du bist ein armer Junge“

sagt Mutter oft und weint,

wenn ich Herr Rittersmann spielen will.

Aber Vater hat gemeint:

„er ist ein kleiner Held!“

Neulich nahm ich ganz einfach

meinen Drachen mit als Schild,

und dem reichen Kurt sein Schwesterchen

hat mich geküßt wie wild:

„du bist ein kleiner Held!“

Ich ließ meinen Drachen steigen,

dann ging es in die Schlacht;

ich wollt meinen Schild blos zeigen,

ich hab ihn selbst gemacht,

ich bin ein kleiner Held!

Ich wills schon machen, daß Mutter

nicht mehr weint um mich.

O! sie soll mal sehn und lachen,

was ich alles werden kann, ich

kleiner Held! —

Ein Zimmermann

Ich kann ein Zimmermann werden,

dann zimmr’ich mir ein Haus;

hoch überm höchsten Giebelbalken

krönt meinen Richtfeststrauß

— Achtung! — mein Meisterhut.

Dann zimmr’ich noch viele Häuser;

meine Richtschnur knippst und knappst,

die Spähne schießen vor Angst kobolz

um meine blanke Axt,

und hurr, wie knirscht meine Säge!

Meine Säge knirscht mit den Zähnen:

mir ist kein Holz zu hart,

ich werd’s schon kirre kriegen,

wart nur, wart nur, wart!

So knirscht meine große Säge.

Fertig! Nun fix nach oben,

wo der Wind mich kämmt und küßt;

und mag er rütteln und toben,

ich fall nicht vom Gerüst,

ich bin ein kleiner Held!

Ein Dachdecker

Ich kann ein Dachdecker werden,

denn ich bin schwindelfrei.

Ich kletter bis auf den Kirchturmhahn,

und die Dohlen und Krähn schrein: ei,

was will der Herr denn hier?

Der will die Kirchtürme flicken,

es tut schon lange not!

Die Glocken, wenn mein Fahrstuhl kommt,

brummen: ßapperlot,

da baumelt ’ne Himmelsleiter!

Und unten kribbeln die Leutchen,

und steigt kein Laut mir nach.

Blos mein Freund, der Schornsteinfeger,

ruft manchmal vom nächsten Dach:

Komm, Bruder, es gibt ein Gewitter!

Aber dann bleib ich lieber

ruhig auf meinem Sitz

und hör, wie der Donner losbrüllt:

Bravo! Sieh, Bruder Blitz,

das ist ein kleiner Held!

Ein Feuerwehrmann

Ich kann Feuerwehrmann werden;

kaum daß die Brandflamme prasselt,

kommt schon galopp mit Fackelgesprüh

unser Wagen angerasselt,

alle Mann wie auf Sprungfedern stehend.

Wie mit Donner und Blitz um die Wette:

unsre Fackeln sind Rettungszeichen!

Meine Pfeife gellt: beiseit, beiseit!

und alle Menschen weichen

uns voll Ehrfurcht aus.

Denn dort die glühenden Fenster —

horch: durch den Qualm ein Schrei!

Da wird nicht lange gefackelt mehr:

rasch den Rauchhelm auf, die Spritzen in Reih,

und mit Beil und Seil wird gerettet!

Vielleicht ein schönes Mädchen;

das wird dann meine Braut.

Oder ein kleiner Betteljunge;

der schießt dann wie ich ins Kraut

und wird ein kleiner Held.

Ein Schmied

Ich kann Schmiedemeister werden;

knuff! sagt mein Hammer und saust,

dann springen die Funken vor Freude

um meine rußige Faust

bis an den Blasebalg.

Herr Blasebalg, was stöhnst du?

Nur zu! die Glut geschürt!

Und laß die Schlacken nur spucken,

wenn meine Zange drin rührt;

gut Eisen will auf den Ambos!

Dem soll ich den Rücken klopfen,

dann lacht er und trällert ein Lied:

Lieb Hammergeläut, lieb Hammergeläut,

gut Eisen dankt dem Schmied,

er klopft es hart zu Stahl.

Drum streut’s vor Freude Funken

und hüpft bei jedem Streich;

die Heuchler und Halunken,

die klopft er windelweich,

knuff, der kleine Held.

Ein Maschinenbauer

Ich kann Maschinbauer werden;

da sträubt sich manchem das Haar.

Das ist viel toller als Märchenspuk,

da hausen wirklich wahr

tausend Zauberkräfte.

Die toben, wirbeln, krachen

mit Kolben, Kurbeln, Gelenken,

mit feuerschnaubenden Rachen,

man muß an die Hölle denken,

an die großen Tiere der Urzeit.

Und sind viel stärker als Riesen;

was können sie alles tun!

Bergwerke bohren, Dampfschiffe treiben,

Bahn brechen mit eisernen Schuhn;

weh dem, der ihnen zu nah tritt!

Schnurstracks reißt Schwungrad und Riemen

die täppische Hand in Fetzen.

Mit solchen Ungetümen

auf guten Fuß sich setzen

lernt nur ein kleiner Held.

Ein Eisenbahner

Ich kann Eisenbahn-Zugführer werden;

nein, Lokomotivführer lieber.

Dann bin ich kleiner Menschenknirps

der größten Maschine über,

die tausend Pferdekraft stark ist.

Und tausend andre Menschen

regiert Ein Griff meiner Hand,

tagein tagaus, bei Nacht, bei Nebel,

im Sturm von Land zu Land;

Bahn frei! schreit meine Maschine.

Bahn frei — was schreit da wider?

im Dunkeln welch Gestampf?

Woher, wohin? Vorwärts, zurück?

Halt! bremsen! Gegendampf!

jetzt gilts, Mensch: Einer für Alle!

Und fliegt der Kopf vom Kragen,

so stirbt sichs ohne Grämen;

dann braucht man sich doch wenigstens

des Lebens nicht zu schämen!

So denkt ein kleiner Held.

Ein Weltreisender

Ich kann Weltreisender werden,

wo keine Eisenbahn geht:

wo überm ewigen Eismeergrab

die Nordlichtkrone steht,

die Krone der ganzen Erde.

Oder wo heiß die Wildnis

nur Grüße Gottes haucht,

und wo die liebe Seele

keinen andern Wegweiser braucht

als Sonne, Mond und Sterne.

Und treff ich mal auf Menschen,

die sind wohl nicht wie ich;

ihr Gott, der heißt wohl Fitzebutze,

ihr Häuptling Duckedich —

hurra, das gibt einen Hauptspaß!

Ich ducke sie noch ein bißchen

tiefer zum Schabernack;

und wollen sie’s übel nehmen,

dann los! habt Mut, ihr Pack!

hier steht ein kleiner Held!

Ein König

Ich kann ein König werden;

nicht etwa bei uns, i wo!

Bei uns, da muß man Kronprinz heißen,

dann wird man’s sowieso.

Ich werd bei den Negern König!

Die fragen nicht nach dem Taufschein,

wenn man nur orndtlich regiert.

Erst zähm ich mir ein Dutzend Löwen,

dann komm ich ankutschiert,

acht Zebras vorgespannt:

Was lauft ihr weg wie die Affen?

Mein Reich ist vogelfrei!

Wer stark ist, darf’s erobern helfen;

die Klugen sind stark für zwei!

Kommt, Kinder, dankt euerm Herrgott!

Ihr habt einen König und Priester,

der braucht keinen Polsterthron,

keinen Feldherrn, Hofherrn, Minister

und sonstige Dienstperson;

euch führt ein kleiner Held!

Ein Tierbändiger

Ich kann Tierbändiger werden,

ich bin den Bestien gut;

sie würden gerne Menschen sein,

nur Qual ist ihre Wut,

drum sind ihre Augen so traurig.

So wie in Wahnsinn versunken,

so gläsern manchmal, so stier.

Aber man braucht sie blos zu lieben,

das fühlen sie ganz wie wir

und lernen Vernunft annehmen.

Neulich am Raubtierkäfig

bot ich dem Tiger die Hand.

Er sah mich lange schnurrig an,

bis er mein Herz verstand;

dann ließ er sich ruhig tatzeln.

Er gähnte wie im Zirkus

und bog die Schwanzspitze sacht.

Ich wette, den dürft ich karbatschen,

er dachte: Du hast die Macht,

du bist ein kleiner Held.

Ein Kunstreiter

Ich kann ein Kunstreiter werden,

das kann nicht jedermann;

nur wer bis in die Zehenspitzen

sich selber bändigen kann,

bis in die Turnschuhspitzen!

Hei, wenn beim großen Luftsprung

meine stolzen Pferde sich bücken!

Die Herren Leutnants lächeln vor Neid,

die Damen vor Entzücken;

ich lächle immer mit.

Ich lächle, ihr schönen Damen:

Klatscht Beifall! still, Musik!

freut euch, gleich kommt der Doppel-Luftsprung,

vielleicht brech ich’s Genick!

Ich werde auch dann noch lächeln.

Dann kommt ihr angefahren

mit Kränzen und Trauermärschen;

ich aber lächle noch im Sarg,

ich kann mich selbst beherrschen,

ich bin ein kleiner Held.

Ein Jägersmann

Ich kann ein Jägersmann werden,

ich hab eine sichre Hand;

ich werde von der Schießbudenfrau

immer „klein Tell“ genannt.

Ich hab auch kaltes Blut.

Ich zucke nicht mit der Wimper,

drück ich die Knallbüchse ab.

Mir soll kein Wilddieb ins Handwerk pfuschen;

ich bringe ihn auf den Trab,

und wär er schlau wie ein Teckel.

Ich würde wohl selber wildern,

hätt ich kein eigen Revier.

So aber, Kerl: Mann gegen Mann,

ich schütze den Forst vor dir,

das ist meine Pflicht, Halunke!

Gewehr her! oder — gib Feuer!

Auge in Auge! Laß sehn:

piff paff, wen’s trifft, dem wird noch

sein ärgster Feind gestehn:

da liegt ein kleiner Held.

Ein Gärtner

Ich kann ein Gärtnersmann werden,

mit allen Pflanzen vertraut.

Mir schadet keine Treibhausluft

und auch kein giftiges Kraut;

ich bin so zäh wie ein Buchsbaum.

Ich nutze die giftigen Kräuter,

ich züchte Heilkräuter draus,

mitunter auch Küchenkräuter;

nur die Unkräuter reiß ich aus

oder veredle sie.

Und meine Baumschule, Leute,

schmückt alle Landstraßen, seht!

Jawohl, Herr Nachbar, es lohnt sich,

wenn man noch mehr versteht

als schöne Sträuße zu binden!

Mein Garten wird nicht verschmachten,

gefällt er manchem schlecht.

Er kann euern Beifall verachten,

und euer Schimpfen erst recht;

ihn pflegt ein kleiner Held.

Ein Ackersmann

Ich kann ein Ackersmann werden;

auch der muß tapfer sein.

Mit Himmel und Erde muß er kämpfen,

daß seine Felder gedeihn,

ein Kriegsmann Schritt für Schritt.

Um Haus, Hof, Heimat kämpft er,

potz Hagel, Blitz und Brand!

Mit Gleichmut ist sein Herz gepanzert,

mit Schwielen seine Hand,

hart wie das Korn, das er sät.

Und wills daheim nicht fruchten,

um Deutschland geht kein Zaun;

noch manchen Urwald gibts zu lichten,

da kann man Blockhütten baun

und neue Heimat schaffen.

Vielleicht stößt doch das Heimweh

langsam das Herz ihm ab?

Dann aber rauschen die Ähren

weithin um sein Grab:

hier ruht ein kleiner Held.

Ein Seemann

Ich kann ein Seemann werden,

Kapitän oder Steuermann.

Den macht sein Steuerrad so stark,

wie der Pflug den Ackersmann;

kommt nur, ihr Wolken und Wellen!

Der Wind pflügt tausend Furchen

von einem zum andern Strand.

Nur Eine Furche pflügt mein Schiff:

die bricht unserm Vaterland

nach allen Erdteilen Bahn.

Ob noch so undurchdringlich

ringsum der Nebel graut,

daß selbst die Sonne durch den Dunst

wie’n blindes Auge schaut:

unser Kompaß kennt den Weg.

Wenn wir die Flagge hissen,

du fremde Hafenstadt,

soll jeder Matrose wissen,

der Ehre im Leibe hat:

dir naht ein kleiner Held!

Ein Lotse

Ich kann auch Lotse werden;

da, wo die Schiffbrüche drohn.

Ich darf das Sturmboot kommandieren,

wenn vor der Wachtstation

plötzlich der Notschuß dröhnt.

Los, Jungens! an die Riemen!

Und in den schwarzen Braus

sprüht der Raketen-Apparat

Leuchtschnur auf Leuchtschnur aus;

grell klafft die Nacht ums Wrack.

Mit brüllendem Rachen schnappen

die Sturzseen über Deck.

Die Mannschaft reißt die Passagiere

vom krachenden Mastbaum weg;

der Gischt fegt ihn von Bord.

Und in den bleichen Haufen

prasselt mein Rettungstau;

da kriegen auch die Feigsten Mut,

und manche schwache Frau

wird ein kleiner Held.

Ein Taucher

Ich kann ein Taucher werden,

einsam auf Meeres Grund.

Da könnt ihr Stürme nicht hinab;

still wie in Todes Schlund

tu ich mein kühnes Werk.

Lautlose Wirbel schauern

über und unter mir;

mit dunklen Fangarmen lauert

heimtückisches Getier

zwischen den grauen Riffen.

Da muß ich die Schätze heben,

die für die Menschen taugen;

gespenstische Wesen schweben

mit bunten Phosphor-Augen

um meine Glocke hin.

Und hab ich sie gehoben,

dann sperrt wohl noch ein Hai

sein schiefes Maulwerk nach mir auf.

Dem bringt’s mein Fußtritt bei:

hier schwebt ein kleiner Held!

Ein Goldgräber

Ich kann ein Goldgräber werden

und des Erdgrunds Schätze schürfen.

Mutter Erde spendet immer mehr,

je mehr die Menschen bedürfen;

mein Lehrer hats gesagt.

Wohl kostets Schweiß in Strömen,

den Bergschutt auszuschmelzen,

oder tief aus unterirdischen Flüssen

den Schlamm heraufzuwälzen,

der die paar Goldkörner birgt.

Aber endlich ists ein Klumpen,

blitzblendeblank gewaschen!

Nun kann ich Vater, Mutter und Alle

zum Geburtstag überraschen;

auch den reichen Kurt!

Mutter Erde soll sich wundern,

wie meine Schatztaler springen:

Hand auf! nehmt hin den Plunder,

ich kann mir mehr erringen,

ich bin ein kleiner Held!

Ein Bergführer

Ich kann ein Bergsteiger werden,

der die andern alle führt.

Pfade, wo nie ein Schritt erklang:

wer hat sie aufgespürt!

Das tat meine Herzenslust!

Die treibt mich hin zu den Gipfeln,

über Schnee, durch Wetterschlag,

am Sturzbach hin, am Gletscherrand,

hinauf! Nun klettert nach,

ihr andern Wagehälse!

Mir nach mit glühendem Herzen,

hinauf ins freie Eis!

Wer stürzt, den schmückt im Paradies

die Blume Edelweiß!

Kommt! jauchzend grüß ich euch.

Aber am liebsten steh ich

hoch oben ganz allein,

mitten im stillen Himmelskreis,

und höre die Adler schrein:

grüß Gott, du kleiner Held!

Ein Luftschiffer

Ich kann ein Luftschiffer werden,

immer höher schlägt mein Herz:

da fliehn die Flüsse unter mir

wie dünne Adern Erz,

meine Gondel steigt und steigt.

Die Luft wird immer reiner;

das wirre Erdgewühl

wird alles klein und kleiner,

wird alles wie ein Spiel.

Ich gleite drüber hin.

Hin, wo die Wolken schweigen;

kaum noch ein Berghaupt blinkt.

Ich fühle mich nicht mehr steigen,

nur die Erde sinkt und sinkt;

mir träumt ein Schaukellied.

Ich schwebe nur und schwebe,

in die blaue Welt hinein.

Wer weiß wohin — ade, ade —

der Himmel wiegt mich ein:

fahr wohl, du kleiner Held.

Ein Dichter

Ich kann ein Dichtersmann werden,

ich weiß schon, was das heißt;

das ist ein Mensch auf Erden

mit einem himmlischen Geist,

und der auf Leben und Tod pfeift.

Er pfeift: mir lacht das Leben,

weil ich unsterblich bin!

Er pfeift: ich lache aufs Sterben,

mir lebt ein Lied im Sinn,

das geht so weit wie die Welt!

So einen Dichter kenn ich;

er streicht mir manchmal die Stirn,

und wie ein Fernrohr rührt sein Blick

hell an mein Gehirn,

dann seh ich den Himmel offen.

Da tanzen die Sterne und singen:

Nur wen wir auserwählt,

dem kann das Lied gelingen;

wird er’s wohl fertig bringen,

unser kleiner Held?

Ein Engel

Ich kann ein Engel werden,

wenn ich gestorben bin.

Dann jagt wohl mit Wolkenpferden,

die wir nicht sehn auf Erden,

meine Kraft durchs Luftmeer hin.

Meine Flügel sind wohl die Stürme,

der Blitzstrahl wohl mein Pfad.

Ich weiß es nicht, ich leuchte nur;

mich treibt ein Geist zur Tat,

der braucht wohl meine Kraft.

Ich leuchte in tausend Gestalten,

vielleicht wo die Sonne loht,

vielleicht wo Sterne erkalten,

die bleich noch Nachtwache halten,

vielleicht im Morgenrot.

Da darf ich überall wirken;

und bin doch vor dem Geist,

der mich und all die andern Engel

zu Seinem Werk hinreißt,

nur ein kleiner Held.

Schluß

Ich kann noch manch andres werden,

solang ich kein Engel bin.

Aber immer trag ich armer Junge

die eine Frage im Sinn:

was wirst du auf jeden Fall?

Und trage in meinem Herzen

manch eines Mannes Bild,

der so beherzt war, daß er uns

als großer Held nun gilt:

Wilhelm Tell, König Fritz, der Herr Jesus.

Dazu gehört nicht Reichtum

noch lange Lebensfrist.

Mir hat mein Dichtersmann gesagt:

jedes Kind auf Erden ist

ein kleiner Welterobrer.

Das will ich an jeder Stelle

sein, so sehr ich kann.

Dann werd ich auf alle Fälle

ein ganzer Mann — und dann

vielleicht ein ganzer Held.