Romain Rolland

Das Leben
Tolstois

Mit sechzehn Abbildungen

Der Einband ist von Walter Tiemann

Neuerscheinung

Rütten & Loening
Frankfurt a. Main


[Zur Einführung]

Tolstois heldenhafter Lebenskampf spielt sich wie der Michelangelos in entsetzlicher Einsamkeit ab; denn auch er ist „einer der Gewaltigen der Menschheit, zu denen die Nachwelt in Ehrfurcht aufblickt, einer von denen, die Tröster fremder Einsamkeit waren, Sieger der Welt und arme Besiegte zugleich”. Tolstoi schafft sich sein Verhängnis selbst aus freiem, bewußtem Willen. Sein Peiniger ist das Gewissen, sein Dämon der unerbittliche Drang nach Wahrheit. Für alle schaffend, ist er mit sich allein, und leidend für seinen Glauben, leidet er für die ganze Menschheit. So zeichnet Rolland das Lebensbild Tolstois und gibt uns mit diesem erhebenden Buche aufs neue Trost und Stärkung in den schlimmen Nöten unserer Zeit.

RÜTTEN & LOENING
FRANKFURT A. MAIN


Tolstoi
nach einem Bildnis von Kramskoi

ROMAIN ROLLAND

DAS
LEBEN TOLSTOIS

HERAUSGEGEBEN
VON
WILHELM HERZOG

1922


LITERARISCHE ANSTALT
RÜTTEN & LOENING
FRANKFURT AM MAIN

Die Übersetzung ist von O. R. Sylvester
Druck der Spamerschen
Buchdruckerei in Leipzig

250 Exemplare wurden auf holzfreies Papier gedruckt
und in Halbleder gebunden.