Frommanns Klassiker der Philosophie.

Herausgegeben von

Prof. Dr. Richard Falckenberg in Erlangen.

Strassburger Post: Auch wir mochten diese Sammlung von Monographien dem deutschen Publikum aufs wärmste empfehlen, ja, wir nehmen keinen Anstand, diese klar geschriebenen Einführungen in das Reich der Denkerfürsten als den Grundstock jeder gediegenen Privatbibliothek zu bezeichnen. Dazu eignen sich die Monographien, nebenbei bemerkt, auch durch ihre vornehme Ausstattung.

I. G. Th. Fechner.

Von Prof. Dr. K. Lasswitz in Gotha. 214 S. Brosch. M. 1.75. Geb. M. 2.25.

I. Leben und Wirken. — II. Das Weltbild. 1. Die Bewegung. 2. Das Bewusstsein.

II. Hobbes

Leben und Lehre.

Von Prof. Dr. Ferd. Tönnies in Kiel. 246 S. Brosch. M. 2.— Geb. M. 2.50.

I. Leben des Hobbes. — II. Lehre des Hobbes: Logik. Grund-Begriffe. Die mechanischen Grundsätze. Die Physik. Die Anthropologie. Das Naturrecht.

III. S. Kierkegaard

als Philosoph.

Von Prof. Dr. H. Höffding in Kopenhagen.

186 S. Brosch. M. 1.50. Geb. M. 2.—.

I. Die romantisch-spekulative Religionsphilosophie. — II. K’s. ältere Zeitgenossen in Dänemark. — III. K’s. Persönlichkeit. — IV. K’s. Philosophie.

IV. Rousseau

und seine Philosophie.

Von Prof. Dr. H. Höffding in Kopenhagen.

158 S. Brosch. M. 1.75. Geb. M. 2.25.

I. Rousseaus Erweckung und sein Problem. — II. R. und seine Bekenntnisse. — III. Leben, Charakter und Werke. — IV. Die Philosophie Rousseaus.

V. Herbert Spencer.

Von Dr. Otto Gaupp in London.

Mit Spencers Bildnis. 2. verm. Aufl. 186 S. Brosch. M. 2.—. Geb. M. 2.50.

I. Spencers Leben. — II. Spencers Werk. 1. Zur Entstehungsgeschichte der Entwicklungsphilosophie. 2. Die Prinzipienlehre. 3 Biologie und Psychologie. 4. Soziologie und Ethik. [[194]]

VI. Fr. Nietzsche.

Der Künstler und der Denker.

Von Prof. Dr. Alois Riehl in Halle.

Mit Nietzsches Bildnis. 3. verm. Aufl. 176 S. Brosch. M. 2.—. Geb. M. 2.50.

I. Die Schriften und die Persönlichkeit. — II. Der Künstler. — III. Der Denker.

VII. I. Kant.

Sein Leben und seine Lehre.

Von Prof. Dr. Friedr. Paulsen in Berlin.

Mit Kants Bildnis und Brieffaksimile aus 1792.

3. Aufl. 420 S. Brosch. M. 4.—. Geb. M. 4.75.

VIII. Aristoteles.

Von Prof. Dr. Herm. Siebeck in Giessen.

144 S. Brosch. M. 1.75. Geb. M. 2.25.

IX. Platon.

Von Prof. Dr. Wilhelm Windelband in Strassburg.

Mit Platons Bildnis. 196 S. Brosch. M. 2.—. Geb. M. 2.50.

X. Schopenhauer.

Seine Persönlichkeit, seine Lehre, sein Glaube.

Von Prof. Dr. Johannes Volkelt in Leipzig.

Mit Schopenhauers Bildnis. 408 S. Brosch. M. 4.—.

Geb. M. 4.75.

XI. Thomas Carlyle.

Von Prof. Dr. Paul Hensel in Heidelberg.

Mit Carlyles Bildnis. 212 S. Brosch. M. 2.—. Geb. M. 2.50.

XII. Hermann Lotze.

Erster Teil: Leben und Schriften.

Von Prof. Dr. Richard Falckenberg in Erlangen.

Mit Lotzes Bildnis. 206 S. Brosch. M. 2.—. Geb. M. 2.50.

XIII. W. Wundt.

Seine Philosophie und Psychologie.

Von Prof. Dr. Edmund König in Sondershausen.

Mit Wundts Bildnis. 207 S. Brosch. M. 2.—. Geb. M. 2.50.

Darstellungen von Stuart Mill und Goethe als Denker werden sich zunächst anschliessen. [[195]]

Geschichte der Philosophie im Umriss.

Ein Leitfaden zur Übersicht von Dr. Albert Schwegler.

15. Aufl. durchgesehen und ergänzt von Prof. Dr. R. Koeber. 402 S. Originalausg. gr. Oktav, Brosch. M. 2.25. Geb. M. 3.—.

Das Schweglersche Werk behält in der philosophischen Geschichtslitteratur bleibenden Wert durch die lichtvolle Behandlung und leichte Bewältigung des spröden Stoffs bei gemeinfasslicher Darstellung, die sich mit wissenschaftlicher Gründlichkeit paart.

Mythologie und Metaphysik.

Grundlinien einer Geschichte der Weltanschauungen

von Prof. Dr. Wilhelm Bender in Bonn.

I. Bd.: Die Entstehung der Weltanschauungen im griechischen Altertum.

296 S. Brosch. M. 4.—.

Geschichte der Philosophie im Islam.

Von T. J. de Boer.

191 S. Brosch. M. 4.—. Geb. M. 5.—.

Psychische Kraftübertragung.

Enthaltend unter anderem einen Beitrag zur Lehre von dem Unterschied der Stände.

Von Exsul.

23 S. Brosch. M. —.50.

John Locke,

ein Bild aus den geistigen Kämpfen Englands im 17. Jahrhundert.

Von Dr. Ed. Fechtner, Bibliothekar d. techn. Hochschule Wien.

310 S. Brosch. M. 5.—.

Der Wille zum Glauben

und andere popularphilosophische Essays.

Von Prof. William James. Übersetzt von Dr. Th. Lorenz.

216 S. Brosch. M. 3.—.

1. Der Wille zum Glauben. 2. Ist das Leben wert, gelebt zu werden. 3. Das Rationalitätsgefühl. 4. Das Dilemma des Determinismus. 5. Der Moralphilosoph und das sittliche Leben.

Der Kampf zweier Weltanschauungen.

Eine Kritik, der alten und neuesten Philosophie mit Einschluss der christlichen Offenbarung.

Von Prof. Dr. G. Spicker in Münster.

310 S. Brosch. M. 5.—. [[196]]

Ein deutscher Buddhist.

Biographische Skizze von Dr. Arthur Pfungst.

Mit Schultzes Bildnis. 2. verm. Aufl. 52 S. 8o. Brosch. M. —.75.

Die Grundfrage der Religion.

Versuch einer auf den realen Wissenschaften ruhenden Gotteslehre von Prof. Dr. Julius Baumann in Göttingen.

72 S. Brosch. M. 1.20.

Wie Christus urteilen und handeln würde,

wenn er heutzutage unter uns lebte.

Von Prof. Dr. Julius Baumann in Göttingen.

88 S. Brosch. M. 1.40.

Leben und Walten der Liebe.

Von S. Kierkegaard. Übersetzt von A. Dorner.

534 S. Brosch. M. 5.—. Gebd. M. 6.—.

Kierkegaard, S., Angriff auf die Christenheit.

Übersetzt von A. Dorner und Chr. Schrempf.

656 S. In 2 Teile brosch. M. 8.50. Geb. M. 10.—.

Daraus Sonderdruck:

Richtet selbst.

Zur Selbstprüfung der Gegenwart anbefohlen.

Zweite Reihe. 112 S. M. 1.50.

Der Anti-Pietist. 67 S. Brosch. M. 1.—.

Die Wahrheit.

Halbmonatschrift zur Vertiefung in die Fragen und Aufgaben des Menschenlebens.

Herausgeber: Chr. Schrempf.

Bd. I–IV brosch. à M. 3.20, gebd. à M. 3.75., V–VIII brosch. à M. 3.60, gebd. à M. 4.15. Bei gleichzeitiger Abnahme von mindestens 4 Bänden jeder Band nur M. 2.— brosch., M. 2.50 gebd.

Die Zeitschrift, die seit Oktober 1897 nicht mehr erscheint, enthält eine Anzahl Aufsätze von bleibendem Werte aus der Feder der Professoren Fr. Paulsen, Max Weber, H. Herkner, Theobald Ziegler, Alois Riehl, von Pfarrer Fr. Naumann, Karl Jentsch, Chr. Schrempf und anderen hervorragenden Mitarbeitern. [[197]]

Schriften von Christoph Schrempf:

Drei Religiöse Reden. 76 S. Brosch. M. 1.20.

Natürliches Christentum.

Vier neue religiöse Reden. 112 S. Brosch. M. 1.50.

Über die Verkündigung des Evangeliums an d. neue Zeit.

40 S. Brosch. M. —.60.

Zur Pfarrersfrage. 52 S. Brosch. M. —.80.

An die Studenten der Theologie zu Tübingen.

Noch ein Wort zur Pfarrersfrage.

30 S. Brosch. M. —.50.

Eine Nottaufe. 56 S. Brosch. M.—.75.

Toleranz.

Rede geh. in der Berl. Gesellschaft für Eth. Kultur.

32 S. Brosch. M. —.50.

Zur Theorie des Geisteskampfes.

56 S. Brosch. M. —.80.

Obige 8 Schriften Chr. Schrempfs kosten anstatt M. 6.65, wenn gleichzeitig bezogen, nur M. 3.—.

Menschenloos.

Hiob * Ödipus * Jesus * Homo sum…

152 S. Brosch. M. 1.80. Geb. M. 2.60.

Martin Luther

aus dem Christlichen ins Menschliche übersetzt.

188 S. Brosch. M. 2.50. Geb. M. 3.50.

Das moderne Drama der Franzosen

in seinen Hauptvertretern.

Mit zahlreichen Textproben aus hervorragenden Werken von Augier, Dumas, Sardou und Pailleron.

Von Prof. Dr. Joseph Sarrazin.

2. Aufl. 325 S. Brosch. M. 2.—. Geb. M. 3.—. [[198]]

Schiller in seinen Dramen.

Von Carl Weitbrecht, Prof. a. d. techn. Hochschule Stuttgart.

314 S. Brosch. M. 3.60. Eleg. geb. M. 4.50.

Ein bedeutendes und schönes Bach zugleich, getragen von jenem sittlichen Pathos, das allein Schillers Person und Lebenswerk gerecht zu werden vermag und dabei in seiner Darstellungsweise darauf angelegt, dem Leser einen wirklichen ästhetischen Genuss zu bereiten. (Dtsche. Litteraturztg.)

Diesseits von Weimar.

Auch ein Buch über Goethe.

Von Carl Weitbrecht, Prof. a. d. techn. Hochschule Stuttgart.

320 S. Brosch. M. 3.60. Eleg. geb. M 4.50.

Ein köstliches Buch, das man von Anfang bis Ende mit immer gleichbleibendem Vergnügen liest. Der Titel will sagen, dass es sich hier um den jungen Goethe handelt vor seiner Übersiedelung nach Weimar.

(Pädagog. Jahresbericht.)

Schwarmgeister.

Tragödie.

Von Carl Weitbrecht.

125 S. Brosch. M. 1.80.

Das Frommannsche Haus und seine Freunde.

Von F. J. Frommann.

3. Ausgabe. 191 S. Brosch. M. 3.—.

Goethes Charakter.

Eine Seelenschilderung

von Robert Saitschick.

150 S. Brosch. M. 1.80.

I. Lebenskämpfe. II. Eigenart. III. Welt und Seele.

Wir zählen Saitschicks Schrift zu den wertvollsten Essays, die über Goethe geschrieben wurden. (Beil. z. Allg. Ztg.)

Versuch über die Ungleichheit der Menschenracen.

Vom Grafen Gobineau.

Deutsche Ausgabe von Ludwig Schemann.

Gobineau hat stolz und gross es ausgesprochen, er habe zuerst die wirkliche noch unerkannte Basis der Geschichte aufgedeckt. Schwerlich möchte er sich mit seinem Glauben überhoben haben! … Der »Nationalitäten«—, d. h. eben der Racen-Gedanke durchzieht das moderne Völkerleben heute mehr denn je, und keiner kann sich mehr der Empfindung erwehren, dass alle modernen Nationen vor eine Entscheidung, eine Prüfung gestellt sind, was sie als Nationen — d. h. eben nach ihrer Racen-Anlage, ihren Mischungsbestandteilen, dem Ergebnisse ihrer Racenmischungen — wert seien, inwieweit sie dunkel geahnten, vielleicht mit Vernichtung drohenden Stürmen der Zukunft gewachsen sein werden.

Mit dem im Jahre 1901 erscheinenden vierten Bande ist das Werk vollständig. [[199]]

Handbuch der natürlich-menschlichen Sittenlehre

für Eltern und Erzieher.

Von Direktor Dr. A. Döring.

431 S. Brosch. M. 4.—. Eleg. geb. M. 5.—.

I. Der Stoff des ethischen Unterrichts. 1. Der Inhalt der sittlichen Forderung. 2 Das Zustandekommen des Sittlichen. II. Die dem ethischen Unterrichte vorangehende sittliche Erziehung.

Herbart, Pestalozzi

und die heutigen Aufgaben der Erziehungslehre.

Von Prof. Dr. P. Natorp in Marburg.

157 S. Brosch. M. 1.80.

I. Herbarts allgemeine Bedeutung. II. Herbarts Ethik. III. Herbarts Psychologie. Einteilung seiner Pädagogik. »Regierung«. IV. »Unterricht« und »Zucht«; »Erziehender Unterricht«. V. Das Zeitalter Pestalozzis. VI. Allgemeine Grundlagen der Erziehungslehre Pestalozzis. VII. Pestalozzis Grundansicht über die soziale Bedingtheit der Erziehung. Die »Abendstunde«. VIII. Ethik und Sozialphilosophie nach den »Nachforschungen«. Religion.

Sozialpädagogik.

Theorie der Willenserziehung auf der Grundlage der Gemeinschaft.

Von Prof. Dr. P. Natorp in Marburg.

360 S. Brosch. M. 6.—.

I. Fundamentalphilosophische Voraussetzungen. II. Grundlinien individualer und sozialer Ethik. III. Organisation und Methode der Willenserziehung.

Rodbertus.

Von Karl Jentsch.

259 S. Preis brosch. M. 3.—. Eleg. gebd. M. 3.80.

I. Lebensgeschichte. II. Die Lehre. 1. Antike Staatswirtschaft. 2. Die Volkswirtschaft der Gegenwart. 3. Die Staatswirtschaft der Zukunft. III. Die Bedeutung des Mannes.

P. J. Proudhon.

Leben und Werke.

Von Dr. Arthur Mülberger.

248 S. Brosch. M. 2.80. Eleg. geb. M. 3.60.

I. Der Kritiker. 1809–1848. II. Der Kämpfer. 1848–1852. III. Der Denker. 1852–1865.

Gut und Geld.

Volkswirtschaftliche Studien eines Praktikers.

Von Gustav Müller. (New-York).

292 S. Brosch. M. 2.40. Eleg. geb. M. 3.20.

I. Der Reichtum. II. Das Kapital. III. Der produktive und der unproduktive Verbrauch. IV. Der Lohn. V. Der Gewinn. VI. Die Rente. VII. Der Wert. VIII. Das Geld. IX. Die Produktivität der Nationen. X. Der Welthandel. XI. Freihandel und Zollschutz. XII. Die Krisis. XIII. Die Grenzen des Reichtums. [[200]]

Politiker und Nationalökonomen.

Eine Sammlung biographischer System- und Charakterschilderungen

herausgegeben von

G. Schmoller und O. Hintze

Professoren an der Universität Berlin.

I. Machiavelli

von

Richard Fester

Professor an der Universität Erlangen.

214 S. Brosch. M. 2.50; Geb. M. 3.—.

Plan und Mitarbeiter des Unternehmens.

Eine neue Durchforschung und eine aus dem lebendigen Geist moderner Weltauffassung und Wissenschaft entspringende Würdigung der politischen und sozialen Systeme, die im Laufe der letzten vier Jahrhunderte die denkenden Köpfe und das Leben der Völker beherrscht haben, ist eine heute vielfach empfundene Aufgabe. Zur Lösung derselben erschien die Form der Biographie die geeignetste.

Hervorragende Gelehrte und Schriftsteller haben sich zu monographischen Darstellungen grosser Politiker und Nationalökonomen vereinigt. Es wurde dabei der schriftstellerischen Individualität, der Neigung der einzelnen Forscher volle Freiheit gewährt, in der Auswahl wie in der Behandlung der Gegenstände.

Die Sammlung will nicht einseitigen, wissenschaftlichen oder politisch-sozialen Parteiidealen dienen.

Als Leser denken wir uns nicht bloss und nicht in erster Linie Fachgelehrte, sondern gebildete Männer und Frauen aus allen Lebenskreisen, vor allem auch Studierende aller Fakultäten. Die Sammlung will einerseits dazu beitragen, die Wissenschaft vom Staats- und Gesellschaftsleben zu fördern; sie will aber andererseits auch dem praktischen Bedürfnis dienen, die politische und soziale Bildung unserer Nation zu klären und zu vertiefen.

Ihre Mitarbeit bei diesem Unternehmen haben bisher zugesagt oder doch in Aussicht gestellt:

Prof. Dr. v. Bezold in Bonn für Bodinus.
Dr. Gaupp in London für,, Gladstone.
Prof. Dr. Gothein in Bonn für,, Vico.
Prof. Dr. Grünberg in Wien für,, Turgot.
Prof. Dr. Hasbach in Kiel für,, Adam Smith.
Prof. Dr. Hintze in Berlin für,, Friedrich d. Gr.
Prof. Dr. Marcks in Leipzig für,, Dahlmann.
Prof. Dr. Oldenberg in Marburg für,, K. Marx.
Prof. Dr. Pribram in Wien für,, Cromwell.
Prof. Dr. Rathgen in Marburg für,, Niebuhr.
H. Rippler in Berlin für,, Bismarck.
Prof. Dr. Schäfer in Heidelberg für,, Treitschke.
Prof. Dr. Schmoller in Berlin für,, Friedr. Wilhelm I.
Prof. Dr. Waentig in Greifswald für,, St. Simon.

Darstellungen von Cavour, Roon, Moltke, Lassalle, Fr. List und andern grossen Staatsmännern und Nationalökonomen werden folgen.