Bettler im Spätherbst.

Den leeren Ranzen lässig umgesackt
und grünen Filzhut windschief auf den Strähnen,
so schiebt er sich ins Dorf, wo sattes Gähnen
rauchwirbelnd über feuchte Dächer flackt.

Er probt mit langen Fingern, die von Gicht
krummstehn, das Tür-an-klopfen,
und weitet Taschen aus zum Brotverstopfen
und setzt in Kummerfalten das Gesicht.

Sturm orgelt lauter auf in den Kaminen
und Tor an Tor knirscht krachend im Verschluß ....
Armselig, wer nun wandern, wandern muß.

Man wirft aus Fenstern Fäuste jähzornschwer,
und hetzt Gebrüll von Hunden hinterher.
… Der Nebel gittert graue Eisgardinen.