Ich möcht' es kosten …
Ich möcht' es kosten, in seliger Neugier,
Das was man Tod nennt.
Manche lange Nacht
Hab' ich gekostet, was so fremd mir war,
So übermächtig, wie kein Tod es sein kann.
Ich stand oft an jener feinsten Linie
Und war wohl schon mit halber Seele drüben.
Ich hab' das nicht gewollt; es war ein Leiden.
Nur eine Stimmung kräftigte ich mir.
Ein Kinderlächeln meinen Seelewundern.
Am Ende fließen nun die Freudetränen.
Wo bist du, Sehnsucht? – Alles ist Erfüllung.