Ich weiß es wohl …

Ich weiß es wohl, wie du zur Ruh dich legst,
Wenn müde dich die Mitternacht umfängt.
Du gehst verträumt im Zimmer auf und ab,
Schaust das unwillige Schweigen an der Wand,
Das seufzend hie und da ein Rahmen unterbricht.
Dann sprichst du leise in den Kerzenschein,
Als ob gleichgültig ihn ein andrer spräche,
Meinen Namen, horchst – hörst ihn und erglühst …
Und deine süßen Hände küssend, schläfst du ein.