Der Schreinergesell
von
Johann Peter Hebel.
Mi Hamberch[13] hätti g’lert, so so, la la;
doch stoht mer ’s Trinke gar viel besser a,
as ’s Schaffe, sell bikenni[14] frei und frank;
der Rucke[15] bricht mer schier am Hobelbank.
Drum het mer d’ Muetter mengmol[16] profezeit:
„Du chunnsch ke Meister über[17] wit und breit!“
Z’letzt hani’s selber glaubt, und denkt: isch’s so,
wie wird’s mer echterst[18] in der Fremdi go?
Wie isch’s mer gange? Numme[19] z’guet! I ha
in wenig Wuche siebe Meister g’ha.
O Müetterli, wie falsch hesch profezeit!
Ich chömm kei Meister über, hesch mer g’seit.