Wahl des Stoffes. Warum kein politischer.
S. [27]. Die Aeusserung Lessings in einem Briefe an seinen Bruder Karl vom 11. November 1774 (Werke Band 20 Abteilung 1, S. 589 Hempel).
Ueber Börnes Beziehungen zu Goethe handelt ausführlich Brandes, Das junge Deutschland S. 48; vgl. auch Gedanken über Goethe S. 164. 313.
S. [32]. Der Ausspruch Leibnizens (dissertatio de stilo philosophico § 12) wird zitiert in Feuerbachs Darstellung, Entwicklung und Kritik der Leibnizschen Philosophie S. 193.
S. [33]. Hehn verweist hier auf Prutz, Geschichte des deutschen Journalismus Band 1, S. 279.
Ueber Thomasius vgl. Minors Aufsatz in der Vierteljahrsschrift für Literaturgeschichte Band 1, S. 1. Wertvolle historische Nachweise über das Deutsche als Universitätssprache enthält die Jenaer Doktorschrift von Hodermann, Universitätsvorlesungen in deutscher Sprache um die Wende des 17. Jahrhunderts, Friedrichroda 1891, die leider viel zu wenig bekannt geworden ist.
S. [36]. Ueber die Anredeformeln, wie sie in Goethes Werken vorkommen, vgl. Gedanken über Goethe S. 274.
S. [37]. Mit der obigen guten Charakteristik Lessings vergleiche man die heissblütige Verkennung seines Verhältnisses zu Goethe in den Gedanken über Goethe S. 56. Wie kann man Lessing so verkennen und als Neid gegen Goethe auffassen, was doch nichts als eine leidige Voreingenommenheit seines Urteils in betreff des Werther und ein gut Teil Heterogeneität der Natur und Weltanschauung war! Auch Biedermanns Darstellung des Verhältnisses beider (Goethejahrbuch Band 1, S. 17) befriedigt nicht.
S. [38]. »Herder war keine harmonische Natur, sondern eigenwillig und ungleich, bald weich und freundlich, bald herzlos und ungerecht, von mehr dialektischem als konstruktivem Geiste, wie Goethe von ihm sagt« Gedanken über Goethe S. 14.
S. [40]. Das Urteil Pfizers in der Vorrede zu seinem Buche: Der Wälsche und der Deutsche, Aeneas Sylvius Piccolomini und Gregor von Heimburg, Stuttgart 1844.
Gervinus' Auseinandersetzung über Schillers ästhetische Briefe in seiner Geschichte der deutschen Dichtung Band 5, S. 468.
S. [41]. Guhrauer, Goethe im Verhältnis zu Politik und Geschichte in Brans Minerva 1846 Band 4, S. 181; vgl. besonders S. 228.
»Nicht Goethe, sondern Schiller war der poetisch vollendete Ausdruck des achtzehnten Jahrhunderts, der dreifach oder hundertfach erhöhte Klopstock; Goethe stand im tiefsten Gegensatz zu dem Geiste desselben und seine Dichtung begleitete dessen Phasen und Epochen keineswegs, wie öfter mit Unrecht behauptet worden« Gedanken über Goethe S. 109.
Goethes Aeusserung über Zeitungen im 17. Buch von Dichtung und Wahrheit (Werke Band 29, S. 69 Weimarische Ausgabe).
S. [43]. Für die Ehrfurcht vor Höheren verweist Hehn auf Riemer, Mitteilungen über Goethe Band 1, S. 155.
S. [45]. »Und was anders ist der Sinn der ganzen Dichtung von Hermann und Dorothea, als dass in wilder Zeit, in der Auflösung alles Gewordenen, doch die heilende Naturkraft sich bewährt und in Haus und Besitz, in Stiftung der Familie, in begrenztem Dasein und wiederkehrender, sich bescheidender Thätigkeit die ewige Ordnung unzerstörbar ist?« Gedanken über Goethe S. 239.
Humboldts Charakteristik der bürgerlichen Epopöe findet sich in § 77 seiner Schrift über Hermann und Dorothea (S. 154 der 4. Auflage; gesammelte Werke Band 4, S. 205).
Hegel, Vorlesungen über Aesthetik Band 1, S. 238.
S. [46]. Ueber Goethes Beziehungen zur französischen Revolution handelt Hehn ausführlich in den Gedanken über Goethe S. 93.
S. [47]. Das Zitat aus Schillers Distichon »Das Höchste« (Sämtliche Schriften Band 11, S. 74 Goedeke).
S. [48]. Dahlmann, Geschichte der französischen Revolution S. 9.
S. [50]. Ueber Rafael und Goethe vgl. Hermann Grimm, Goethe S. 183.
S. [51]. Ueber Voltaires Schätzung durch Goethe vgl. Hermann Grimm, Goethe S. 48.