6.

Ich bin der Gläubige, baue auf Gaben, Alter, Rassen,

Ich entsteige dem Volk in seinem eigenen Geist,

Was hier singt, ist unbedingter Glaube.

Omnes! omnes! mögen andre wegsehn, wovon sie wollen,

Ich mache auch das Gedicht vom Bösen, ich huldige auch diesem Teil,

Ich bin selbst just so böse wie gut und wie mein Volk ist – und ich sage, es gibt in der Tat nichts Böses,

(Oder wenn's derlei gibt, so sag ich, es ist just so bedeutend für euch, das Land oder mich wie irgendwas sonst.)

Ich auch, Nachfolger vieler und Vorgänger vieler, bin Stifter einer Religion, ich begebe mich auf den Kampfplatz,

(Kann sein, ich bin bestimmt, die hellsten Rufe da auszustoßen, des Siegers gellendes Jauchzen,

Wer weiß? es mag noch aus mir dringen und über alles steigen.)

Kein Ding ist für sich selber da,

Ich sage, die ganze Erde und alle Sterne am Himmel sind um der Religion willen da.

Ich sage, keiner ist noch je halb fromm genug gewesen,

Keiner hat noch je halb genug verehrt oder angebetet,

Keiner hat angefangen zu denken, wie göttlich er selber ist, und wie sicher die Zukunft ist.

Ich sage, die wirkliche und dauernde Größe dieser Staaten muß ihre Religion sein,

Sonst gibt es keine wirkliche und dauernde Größe;

(Charakter nicht noch Leben des Namens wert ohne Religion,

Kein Land, kein Mann oder Weib ohne Religion.)