8.
Demokratie! Nah bei dir bläht sich nun eine Kehle auf und singt fröhlich ihr Lied.
Ma femme! für den fernen Nachwuchs und unsern eignen,
Für die zu uns gehörigen und die da kommen sollen,
Will ich jauchzend, um für sie bereit zu sein, nun Jubellieder hinausschmettern stärkre und stolzere als je auf Erden gehört worden sind.
Ich will die Lieder der Leidenschaft dichten, um ihnen ihren Weg zu bereiten,
Und eure Lieder, verstoßne Verbrecher, denn ich banne euch sanften Blicks in meine Verse und nehme euch mit mir so gut wie die andern.
Ich will das wahre Gedicht der Reichen dichten,
Für Körper und Geist alles zu holen, was haftet und Fortgang hat und nicht vom Tode verworfen wird;
Ich will Egoismus ausströmen und zeigen, wie er in allem steckt, und ich will der Sänger der Persönlichkeit sein,
Und ich will zeigen, daß Mann und Weib beide einander gleich sind,
Und des Geschlechts Organe und Akte! zieht euch in mir zusammen, denn ich bin gewillt, von euch mit tapferer heller Stimme zu künden und euern Ruhm zu melden,
Und ich will zeigen, daß hier Unvollkommenheit heute nicht ist und künftig nicht sein kann,
Und ich will zeigen, daß alles, was irgendwen trifft, schöne Ergebnisse zeitigen mag,
Und ich will zeigen, daß nichts Schöneres zustoßen kann als der Tod,
Und ich will einen Faden durch meine Gedichte spinnen, daß Zeit und Begebenheiten ein Ganzes sind,
Und daß alle Dinge des Weltalls völlige Wunder sind, eins so tief wie das andre.
Ich will nicht Gedichte schreiben in bezug auf Teile,
Sondern ich will Gedichte, Gesänge, Gedanken schreiben in bezug auf Zusammen,
Und ich will nicht in bezug auf einen Tag singen, sondern in bezug auf alle Tage,
Und ich will kein Gedicht machen noch den geringsten Teil eines Gedichts, der nicht Bezug auf die Seele hat,
Weil ich die Gegenstände des Weltalls beschaut habe und finde, es gibt keinen und nicht das geringste Stückchen von einem, das nicht Bezug auf die Seele hat.