Verbrühungen und alle Arten von Brandwunden.
Diese sind durch unser Medicament sehr bald geheilt, — man reibe nur die gebrannten oder verbrühten Stellen damit ein. Die erste Einreibung ist zwar ziemlich schmerzhaft, bei jeder nachfolgenden mindert sich der Schmerz jedoch, und verschwindet endlich ganz und gar. Die Wunde heilt sehr bald zu, indeß wird es zuweilen nöthig, sie durch Bestreichen mit Talg oder einem andern Fett geschmeidig zu machen.
Mein Hägereiter hatte das Unglück, sich durch das Auffliegen einer Quantität Pulver, die auf einem Tische lag, an welchem er saß, bedeutend das Gesicht und die Augen zu verbrennen, so daß er auf dem einen Auge gar nicht, auf dem andern nur noch sehr wenig sehen konnte. Das Medicament wurde eine halbe Stunde nach dem Unglücksfall angewendet, und obgleich es ihm große Schmerzen verursachte, hatte er doch den Muth, damit fortzufahren. Die Folge davon war, daß er beim fünften und sechsten Waschen der Augen nicht den geringsten Schmerz mehr empfand und nach funfzehn bis zwanzig Tagen vollständig wieder hergestellt war. Hierbei ist noch zu erwähnen, daß seine Augen, die früher schwach gewesen, seit der Kur besser sind, als sonst.