Verrenkungen und Verstauchungen.

Sie werden gewöhnlich durch Einreibung des verstauchten Theiles geheilt; sollte dies aber nicht hinreichen, so feuchte man ein Tuch mit dem Medicament an, und wickle es zwei- bis dreifach um den leidenden Theil; in ein oder zwei Tagen wird Alles wieder hergestellt sein; doch muß das Tuch immer wieder angefeuchtet werden, wenn es trocken geworden.

Mancher leidet bei ärztlicher Hülfe Monate lang an einer Verstauchung, und könnte durch unser Mittel mit einem Tage davon kommen. Vielen hab’ ich das bewiesen, die sich nach wochenlanger ärztlicher Behandlung an mich wendeten, und in wenigen Stunden nach zweimaliger Einreibung und Umschlag geheilt waren.

Ein Zimmermann, der beim Fallen von einer Leiter auf das Steißbein gefallen war, und drei Wochen die furchtbarsten Schmerzen ausgestanden hatte, nahm meine Hülfe in Anspruch; er war in der ersten halben Stunde schmerzfrei und kehrte schon am dritten Tage zu seiner Arbeit zurück, ohne mehr gethan als sich das Rückgrath eingerieben zu haben.