Main References

Danielli,[180] 1884: "Saw the condition in lower jaws of 1 Swede, 1 Italian, 1 Terra di Lavoro jaw, 1 Slovene, 1 Hungarian, 1 Kirghis, 1 ancient Peruvian."

Found hyperostoses in 9 out of 14 Ostiak lower jaws.

Material: Young 2, adult 6, old 6.

Hyperostoses in young 1, adult 3, old 5.

Mantegazza, at his request, examined some Ostiak and Eskimo skulls in Berlin and found the hyperostoses in 2 Ostiak lower jaws (slight) and in 1 Eskimo skull from Greenland (marked).

Found also smaller hyperostoses in the upper jaw ventrally to the molars ("situate quasi sempre dalla parte interna in corrispondenza dei molari"):

Skulls: 2 Italians, 1 Hungarian, 7 Norwegians, 2 Lapps, 5 Ostiaks.

Plate shows 8 lower jaws, 1 with slight, 7 with marked hyperostoses (1 symphyseal swellings, 3 tumorlike).

Refrains from interpretation (could not reach conclusion).

Virchow,[181] 1889, page 392: In upper jaws of three Santa Barbara skulls: "An den Alveolarrändern der weiblichen Schädel Nr. 3-6 von S. Barbara besteht eine höchst eigenthümliche und seltene, knollige Hyperostosis s. Osteosclerosis alveolaris, wie ich sie in gleicher Stärke früher nur bei Eskimos gesehen hatte. Ein leichter Ansatz dazu zeigt sich auch bei dem männlichen Schädel Nr. 4 von S. Cruz. Es dürfte dieser Zustand, der mit tiefer Abnutzung der Zähne zusammenfält, durch besonders reizende Nahrung bedingt sein."

Vancouver Island skulls: "dagegen sehen wir dieselbe alveolare Hyperostose, die wir bei den Leuten von S. Barbara und weiterhin bei Eskimos kennen gelernt haben."

Virchow,[182] 1892: "Der Alveolarrand gleichfalls mit hyperostotischen Wülsten besetzt, jedoch mehr an der inneren Seite, besonders stark in der Gegend per Prümolares und Canini, weniger stark in der Gegend der Incisici."

Welcker,[183] 1902: "Exostosen der Alveolarränder. Von erheblicher Beweiskraft können Eigenthümlichkeiten und Abnormitäten des Knochengewebes under der Knochenoberfläche werden, wenn dieselben, bei an sich grosser Seltenheit ihres Vorkommens, an einem Oberschädel und Unterkiefer zugleich vorkommen.

"So fand ich am Unterkiefer der Gypsabgüsse des sogenannten Schillerschädels sehr merkwürdige, bis dahin nirgends erwähnte, erbsenförmige Exostosen an den Alveolen der Eck- und Schneidezähne. Ganz ähnliche, wenn auch etwas flächere Exostosen zeigen die Alveolen eben derselben Zähne des Oberschädels, und es beweist dieses seltene Vorkommen bei dem Zutreffen aller übrigen Zeichen das Zusammengehören beider Stücke mit hoher Sicherheit.

"In einer etwas anderen Form, in der dieselben einen geschlossenen, exostotischen Saum bilden, fand ich Alveolarexostosen bei einem Lettenschädel (G. Gandras, 47 J., Halle Nr. 52). Hier sind die Alveolarränder der Schneide-und Eckzähne mit flachen, am Oberkiefer streifenförmigen (senkrecht gestellten), am Unterkiefer mehr rundlichen Exostosen besetzt, so dass der sonst papierdünne Zahnflächenrand beider Kiefer in einen, die Zahnhälse begrenzenden wulst-förmigen Saum umgewandelt ist. Der gleiche Charakter dieser nicht häufigen Abnormität an beiden Kiefern giebt die vollste Ueberzeungung der Zusammengehörigkeit.

"In schwächerem Grade zeigt diesen Zustand ein Chinesenschädel der Halle'schen Sammlung (Lie Assie)."

Fürst,[184] 1908: "Wir haben hier auf diese interessante anatomische Bildung aufmerksam machen wollen, die, wenn nicht konstant, doch in sehr hohem Prozentsatze und in bestimmter charakteristischer Form bei den Eskimos auftritt und in verschiedenen Variationen auf dem Unterkiefer anderer Rassen, speziell nordischer oder arktischer, vorkommt.—Wir wollen später eine ausführlichere Beschreibung über den Torus mandibularis mitteilen."

Gorjanovič-Kramberger,[185] 1909: "Durch die Ausbiegung der seitlichen Kieferflächen würde ferner die Druckrichtung der M und P eine gegen die innere Kieferwandung gerichtete. Als direkte Folge dieses Druckes hat man die starke Ausladung der entsprechenden lingualen Kieferseiten im Bereiche der P und M anzusehen, die da eine auffallende Einengung des inneren Unterkieferraumes bewerkstelligte."

Hrdlička (A.), 1910. See text.

Hansen,[186] 1914: "The lower jaws attached to the skulls are powerfully formed, high, and, above all, very thick, their inner surface being markedly protruding, rounded, and without any special prominence of linea mylohyoidea. This peculiarity, which is common enough, among the Eskimo and certain Siberian tribes, but is otherwise exceedingly rare, must be regarded as a hyperostosis of the same nature as the so-called torus palatinus. It is a partly pathological formation due to a peculiar mode of life rather than a true morphological mark of race."

Fürst, C. M., and Hansen, C. C., 1915. See text.

Cameron,[187] 1923: "In some instances the bony thickening was excessive. For example, in mandible XIV H-8 the inward bulging of the bone was so marked that the transverse distance between the inner surfaces of the body opposite the first molars was reduced to 21.5 millimeters. This jaw had therefore an extraordinary appearance when viewed from below. (See fig. 5.) The writer would regard these bulgings as bone buttresses built up by nature to resist the excessive strain thrown upon the alveoli of the molar teeth. He exhibited the mandibles to Prof. H. E. Friesell, dean of the dental faculty, University of Pittsburgh, and this authority concurred in the opinion expressed above." A disagreement with this view is expressed by S. G. Ritchie, pages 64c-65c, same publication.