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PS. geschrieben am folgenden Tag.

Leonid und Netti sind spurlos verschwunden. Ich war eben in ihrer Wohnung: die Türen waren geöffnet, die Zimmer leer. Im großen Saal stand ein ungeheures Fenster sperrangelweit offen, auf dem Tisch lag ein an mich gerichteter Brief. Mit zitternder Hand waren bloß einige wenige Worte geschrieben:

„Grüße an die Genossen. Auf Wiedersehen.
Ihr Leonid.“

Seltsam, ich fühle keinerlei Unruhe und Sorge. Diese Tage haben mich zu Tode erschöpft; ich sah viel Blut, sah viele Leiden, die ich nicht zu lindern vermochte, erblickte Bilder der Zerstörung und des Untergangs; dennoch herrschen in meiner Seele Freude und Licht.

Das Aergste liegt hinter uns. Noch harrt unser ein langer und schwerer Kampf, aber vor uns leuchtet der Sieg ... Und der neue Kampf wird leichter sein.

Ende.

Inhaltsverzeichnis

Seite
[Dr. Werner an den Schriftsteller Mirski][5]
[Leonids Manuskript]
[Erster Teil]
[Der Bruch][9]
[Die Aufforderung][14]
[Die Nacht][20]
[Die Erklärung][24]
[Die Abfahrt][28]
[Der Aetheroneff][33]
[Die Menschen][38]
[Die Annäherung][45]
[Vergangenes][51]
[Die Ankunft][61]
[Zweiter Teil]
[Bei Menni][64]
[In der Fabrik][69]
[Das Haus der Kinder][77]
[Das Kunstmuseum][86]
[Im Krankenhaus][97]
[Arbeit und Gespenster][103]
[Netti][111]
[Dritter Teil]
[Glück][116]
[Trennung][117]
[Die Kleiderfabrik][120]
[Enno][125]
[Bei Nella][129]
[Auf der Suche][136]
[Sterni][140]
[Netti][151]
[Menni][156]
[Der Mord][159]
[Vierter Teil]
[Bei Werner][165]
[War es – war es nicht][167]
[Das Leben der Heimat][170]
[Der Briefumschlag][174]
[Der Abschluß][176]
[Aus einem Brief des Doktor Werner an den Schriftsteller Mirski][181]

Anmerkungen zur Transkription