Fig. 202.
Einstampfen des Yerba Mate in Paraguay.
[Nach Hengstenberg, Weltreisen.]
Fig. 203.
Hydraulische Presse zur Herstellung der Chinarindenballen in Colombo (Ceylon).
[Tschirch phot.]
Fig. 204.
Mittelst hydraulischer Pressen hergestellte Chinarindenballen in Hultsdorf Mill, Colombo (Ceylon).
[Tschirch phot.]
Fig. 205.
Mittelst hydraulischer Pressen hergestellte Baumwollenballen zum Verladen bereit (St. Louis).
Da die Dampferlinien die Fracht nach dem Volumen und nicht nach dem Gewicht berechnen — eine Ausnahme machen nur die Metalle — so hat der Versender ein Interesse, das Volumen zu verringern. Dies geschieht in primitiver Weise dadurch, daß man die Drogen einstampft. Etwas derartiges sehen wir z. B. bei den als Fabrikrinden bezeichneten Chinarinden, bei denen es nicht auf schönes Aussehen ankommt ([Fig. 201]). Beim Mate erfolgt das Pulvern durch Schlagen mit hölzernen Stäben ([Fig. 202]). Oder man bedient sich zum Zusammenpressen hydraulischer Pressen. Dies geschieht z. B. bei der Chinarinde in Ceylon ([Fig. 203] u. [204]) und der Baumwolle ([Fig. 205]). Doch dies gehört schon in das Gebiet der Verpackungen ([s. d.]). Bei dem Mate ([Fig. 206]) und bei dem zur Ziegelteebereitung benutzten Teepulver ([Fig. 207]) bedient man sich auch eigenartiger Mühlen, um das Material zu Pulver zu mahlen. Die Reismühle dagegen entfernt die Spelzen und die Schale, «schält» also nur.