Fig. 249.
Der Kali besar in Batavia, an dessen Ufern die Leichter anlegen, um Waren aus- und einzuschiffen und sie hinaus nach Tjandjokpriok an die Dampfer zu bringen.
[Tschirch phot.]
Fig. 250.
Waren-Landungsbrücke mit Krahn und Schienenstrang in Valparaiso.
[Nach Hengstenberg, Weltreisen.]
Fig. 251.
Hafen von Buenos Aires. An den Dampfern liegen die Leichter. Im Hintergrunde die Elevatoren.
Fig. 252.
Verladen der Teekisten auf die Leichter mittelst des Krahns in Colombo (Ceylon). Im Hintergrunde der Dampfer.
In diesen Hafenplätzen finden sich die Dockhallen; umfangreiche Gebäude, die meist in der Nähe des Hafens liegen. In ihnen sammeln sich die Drogen, um nach erfolgter Kontrolle den Weg nach Europa oder Amerika anzutreten. Allerdings findet eine solche Kontrolle auch schon vielfach an den Produktionsorten und den Stapelplätzen statt, ja die Chinarinde der Regierungsplantagen Javas geht z. B. direkt aufs Schiff, da sie in der Plantage selbst einer chemischen Kontrolle unterworfen wird. Die Verwaltung hat in dem Zentrum der Chinakulturen ein chemisches Laboratorium eingerichtet ([Fig. 243]), in dem jeder Ballen untersucht und mit einem Zertifikat versehen wird, aus dem hervorgeht, wieviel Prozent Chininsulfat ermittelt wurde. Die Chinaballen und Kisten werden daher nicht noch einmal im Ausfuhrhafen Batavia kontrolliert. Ähnlich ist es beim Tee. Sobald derselbe in der Estate oder Mill fertig gestellt ist, wird er dem Tea taster, dem Teeprober, vorgelegt ([Fig. 244]). Er stellt einen Auszug daraus her, prüft die «Species» auf ihr Aussehen und den Auszug auf den Geschmack, indem er sich den Mund damit ausspült und notiert den Preis. Dann wird der Tee sogleich in Kisten eingelötet und diese im Ausfuhrhafen nicht mehr geöffnet.
Fig. 253.
Mississippidampfer mit Baumwollballen beladen.