1. Einteilung nach den sensiblen Eigenschaften.
Diese Klassifikation, die sich auf Farbe, Geschmack und Geruch der Drogen gründet, ist natürlich sehr unvollkommen, hat aber auch ihre Vertreter gefunden. FLÜCKIGER benutzte sie gern für die Unterabteilungen ([S. 226]).
JON. OSBORNE, On the indications afforded by the sensible qualities of plants with respect to their medical properties 1828.
A. F. A. GREEVES, An essay on the varieties and distinctions of tastes and smells and on the arrangement of the materia medica (in DUNCAN, Suppl. to the Edinb. new dispensatory 1829).
PEREIRA teilt GREEVES Einteilung mit.
2. Einteilung nach den naturhistorischen Eigenschaften.
(Systematisch-botanische Systeme.)
«Sie bezieht sich meist auf die äußere Form und Struktur, bei Pflanzen und Tieren auf die Organisation, bei den mineralischen Körpern auf die Kristallisation», d. h. mit anderen Worten: die pflanzlichen und tierischen Drogen werden nach den künstlichen oder natürlichen Familien angeordnet. Die ersten, die diese Anordnung, die man die systematisch-botanische nennen kann, wählten, waren DALE und MURRAY.
SAMUEL DALE, Pharmacologia. London 1693.
J. A. MURRAY, Apparatus medicaminum tam simplicium quam praeparatorum et compositorum. 5 Vol. Göttingen 1776–1789. Vol. 6, post mort. ed. ALTHOF. 1792, von diesem auch die Edit. altera in 6 B. 1793–94. Deutsche Übersetzung von SEEGER, MURRAYS Arzneivorrath. Braunschw. 1778–1791 (B. 6 1792 von ALTHOF). Der zweite Teil des Werkes: Regn. minerale von J. F. GMELIN, 1795–96.