Actes du Congrès international des botanistes à Amsterdam 1877 (hatte eine Sektion Chinarinden). —

F. HEIM, Compte rendu des travaux de la première Réunion internationale d’Agronomie coloniale provoquée par la Société française de colonisation. Paris 1906.

Ferner: die Berichte über die internationalen pharmazeutischen Kongresse (Braunschweig 1865, Paris 1867, Wien 1869, Petersburg 1874, London 1881, Brüssel 1885, Chicago 1893, Brüssel 1898, Paris 1900 — besonders die zwei letzten) und die Sektionen Pharmazie, Pharmakologie, Pharmakognosie einiger medizinischer Kongresse (z. B. Moskau 1897).

Sodann sind wichtig: Die Verhandlungen der Sektion Pharmazie der Versammlung deutscher Naturforscher und Ärzte, früher im «Tageblatt» jetzt in den «Verhandlungen» publiziert (über sie berichtet auch die pharm. Fachpresse eingehend). Zum ersten Male finden wir eine selbständige Sektion Pharmazie — JOH. BART. TROMMSDORFF war ihr Begründer — auf der Versammlung in Hamburg 1830, zum zweiten Male in Jena 1836, dann 1837 in Prag, 1839 in Pyrmont, zuletzt 1841 in Braunschweig. Nach 43jährigem Schlafe wurde sie dann 1884 in Magdeburg neu in den Kreis der Sektionen eingefügt und ist seitdem zuerst in der medizinischen, dann in der naturwissenschaftlichen Gruppe dauernd erhalten geblieben. Sie trägt jetzt meist den Namen «Sektion Pharmazie und Pharmakognosie».

7. Bibliographie.

Ansätze zu einer Bibliographie der Pharmakognosie finden sich bei BLUMENBACH, SPRENGEL, GRÄSSE, JÖCHER und besonders in PEREIRA, Elements of Materia medica 1857 (vgl. [S. 219]), Fdann in LÜCKIGERS Pharmakognosie (vgl. [S. 225]) und der Pharmacographia (vgl. [S. 222]). Eine handschriftliche Bibliographie der Pharmazie (von PIPER 1883) liegt in der Bibliothek der Pharmaceutical Society of Great Britain in London. Besonders wertvoll ist der Jahresbericht der Pharmazie ([S. 253]) und der Pharmakognostische Bericht der pharmazeut. Ges. in Berlin ([S. 248] u. [253]).

Das im Abschnitt «Systeme der Pharmakognosie» ([S. 216–245]) mitgeteilte kann als ein Versuch gelten, eine Bibliographie der Pharmakognosie, soweit die selbständigen Werke in Betracht kommen, zu schaffen (weiteres im [historischen Teile]) und was die in periodischen Zeitschriften usw. erschienenen Publikationen betrifft, anzubahnen.

Wichtig für uns ist ferner: Catalogue of scientific papers publ. in Periodicals and Transactions 1800–1873. Comp. by the Royal Soc. London 8 vol. and New Series for the years 1874–1883. 3 Vol. and supplement. 1867–1902. Wichtig besonders für die ältere Literatur, gibt aber nur die Titel. Die Ergänzung dazu ist: BOLTON, A select Bibliography of chemistry 1492–1892.

International catalogue of scientific literature publ. for the internat. council by the Royal soc. London I. 1901. Bibliographie d. deutsch. naturwiss. Literatur, herausg. im Auftr. d. Reichsamt d. Innern vom deutsch. Bureau d. internat. Bibliogr. in Berlin I 1902 u. flgd.

PRITZEL, Thesaurus litteraturae botanicae. 2. Aufl. Lips. 1872. — JACKSON, Guide to the literature of botany, including nearly 6000 titles not in PRITZEL. 1881. — JACKSON, Vegetable technology, a bibliographphy of economic botany founded upon the collections of G. J. SYMONS. 1882. — LINDAU et SYDOW, Thesaurus litteraturae mycologicae et lichenologicae. Lips. 1907.