Fig. 49.
Anlage einer Tabakplantage auf Sumatra. Der Wald ist gefällt, die Wege angelegt.
[Kolon. Mus. Haarlem.]

Fig. 50.
Der niedergelegte Urwald. Beginn der Anlage einer Chinaplantage in Mitteljava.
[Aus Verslag der Gouvernements Kina-Onderneming Java.]

Fig. 51.
Anlage einer Teeplantage auf einer niedergelegten Urwaldspartie in Ceylon.
[Aus Tschirch, Indische Heil- und Nutzpflanzen.]

Auch beim Safran wird eine ganz bestimmte Pflanzweite innegehalten. Die Knollen werden hier in Abständen von 8–10 cm in Reihen gesetzt, die 20 cm voneinander entfernt sind. Daher kommt es, daß für den Anbau ziemlich große Flächen gebraucht werden.

Bei tropischen Kulturen (Cacao, Tee) werden auch oft zwischen den Pflanzreihen Gräben zur Drainage gezogen. Die Einzelheiten sind in meinem Buche: «Indische Heil- und Nutzpflanzen und deren Kultur» (Berlin 1892) nachzusehen.

Schon PLINIUS empfiehlt alternierende Reihen als beste Anpflanzungsart, d. h. eine Anordnung:

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Die sog. Quincunx, weil drei Bäume jedesmal eine römische V bilden.