»Geht ihr von hier wieder in die Berge?«

»Ich wollte es; nun aber hat sich Wichtigeres ereignet, und ich muß gleich zu meinen Eltern. Nur auf Kurzes will ich, so schnell es geht, in meinen jetzigen Standort reisen, um die Arbeiten abzubestellen, die Leute zu entlassen und Alles in Ordnung zu bringen.«

»Das muß wohl so sein.«

»Die Antwort meiner Eltern bringt dann nicht eine Nachricht, sondern ich selber.«

»Das ist noch erfreulicher. Mit unserm Freunde wird wohl hier geredet werden.«

»Natalie, dann habt ihr eine Schwester an Klotilden und ich einen
Bruder an Gustav.«

»Ihr habt ihn ja immer sehr geliebt. Alles ist so schön daß es fast zu schön ist.«

Dann sprachen wir von der Zurückkunft der Männer, was sie sagen würden und wie unser Gastfreund die schnelle Wendung der Dinge aufnehmen werde.

Zuletzt, als die Gemüter zu einer sanfteren Ruhe zurückgekehrt waren, erhoben wir uns, um in das Haus zu gehen. Ich bot Natalien meinen Arm, den sie annahm. Ich führte sie der Eppichwand entlang, ich führte sie durch einen schönen Gang des Gartens, und wir gelangten dann in offnere, freie Stellen, in denen wir eine Umsicht hatten.

Als wir da eine Strecke vorwärts gekommen waren, sahen wir Mathilden außerhalb des Gartens gegen den Meierhof gehen. Das Pförtchen, welches von dem Garten gegen den Meierhof führt, war in der Nähe und stand offen.