Der Holden klang sein Abendgruss,
Wie Lied von gold'nen Zeiten;
Und Beiden kam ihr Genius,
Mit allen Seligkeiten.


Dem Alten war, gesehen kaum,
Der Jüngling werth erfunden;
Und diesem schwand, wie Engeltraum,
Die seligste der Stunden.

Der Mutter kam ihr Sohn zurück;
Und lautlos horchten Alle:
Da Victor sprach von Jugendglück',
Und von des Glückes Falle.


Darauf im Dichterfluge mass
Der Jüngling noch die Reise;
Und bei dem Abendbrot' vergass
Der Frohe Trank und Speise.

Denn ihm zur Seite strahlte Sie,
Gleich einem Prachtjuwele:
Das Kleinod seiner Phantasie!
Das Leben seiner Seele!


Und zögernd schloss der Sehnsucht Wort
Den Sabbath stiller Pause:
»Mir ist so wöhlig hier am Ort',
Wie fern im Vaterhause!

O, lasset mich ein ödes Land
Auf Eurem Grunde finden!
Dann soll Euch meine Gärtnerhand
Ein Paradies begründen.«