„Wird abgelehnt“, sagte er dann barsch. „Geben dem Fürsten den Abschied nicht! Ihm schreiben: können den Namen Blücher nicht entbehren!“
„Wird sofort erledigt!“
„Wollen Beruhigungsmittel für ihn finden. Wollen ihm wieder Gelegenheit geben, uns mit seinen Apothekerrechnungen zu kommen! Wird es nötig haben! Soll ja wieder spielen! Ist jetzt nur in Wut, weil beim Kongreß nicht alles nach seiner Pfeife tanzt! Möchte gleich den ganzen Erdball schlucken! Ist kein Politiker! Würde ganzen Kongreß auf den Kopf stellen, wäre er dabei! Gönnten ihm sonst gern das Tanzvergnügen hier! – Wer ist der stattliche General, der eben mit Kaiser Franz spricht?“
„Lord Wellington. Eben hier angelangt, um die Vertretung Englands zu vervollständigen.“
„Nachher vorstellen!“
Stein ließ sie stehen und näherte sich der Gruppe um Kaiser Franz.
„Den König von Sachsen lasse ich nicht fallen“, sagte der Kaiser eben, etwas hitzig werdend und auf seine Worte weniger achtend. „Ich lasse eher schießen! Die deutschen Fürsten sind eines Sinnes mit mir!“
Er senkte die Stimme wieder.
„Hannover, Holland werden Königreiche, wie England wünscht. Hat meine Zustimmung! Preußen muß sich bescheiden!“
Sein Blick fiel auf den Reichsfreiherrn vom Stein, dessen Plan, ein starkes geeintes Deutschland mit dem Herrscher Österreichs als Kaiser zu errichten, er wohl kannte. Er wandte sich an ihn.