»Das läßt sich denken! Sie ist also seine Geliebte geworden?«
»Seine Hoheit hat ihr ein Hotel einrichten lassen, ihr Toiletten, Schmuck, Gespann geschenkt und ihr eine artige Rente ausgesetzt!«
»Das kann unserer Oper teuer zu stehen kommen — wenn sie ihm Treue hält!«
»Treue ist ein Wort, das sie nicht zu kennen scheint!«
»Glaubst du?«
»Wir haben gestern nicht weniger als zwei Dutzend Briefe ihrer Mama an ebenso viele Verehrer der schönen Dame aufgefangen! Die Briefe waren alle sehr deutlich! Die Mama wird bald ein artiges Vermögen zusammengebracht haben!«
»Zwei Dutzend Verehrer?!«
»Zu Befehl!«
»Und alle begünstigt?«
»Zweifelsohne! — Wenn man bedenkt, daß sie bloß achtzehn Jahre ist und keine drei Monate in Paris — —«