13
Seine Herrlichkeit Lord Stuart-Wortley-Mackenzie trat heute etwas später als sonst seinen täglichen Spazierritt an.
Er zeigte seinem Sohn, der ihn begleitete, ein ungewöhnlich aufgeräumtes Wesen und unterhielt sich lebhaft, fast freundlich, mit ihm.
Der junge Lord war nicht wenig erstaunt darüber. Bis jetzt war er gewohnt, von seinem alten Herrn mehr als ein notwendiges Übel behandelt zu werden. Heute aber kam er sich vor, als sei er plötzlich ein gutes und lohnendes Geschäft geworden — ein reicher Gewinn im Spiel oder so etwas!
Nach Beendigung des Rittes beliebte Seine Herrlichkeit einen andern als den üblichen Weg einzuschlagen. Statt geradeswegs nach seinem an der Südseite des Parks gelegenen Palais zu reiten, warf er sein Pferd herum, lenkte es geradeswegs nach Piccadilly, bog in die Saint James Street ein, kam nach Pall Mall, wo mehrere der reichen Kaufleute ihre Wohnhäuser hatten, und hielt vor einem der reichsten und prächtigsten an.
Ein wohlbeleibter, rotwangiger Hauswart in prunkvoller Livree trat auf die Treppe heraus.
»Sir Josuah zu Hause?« fragte der Lord, stieg auf die bejahende Antwort des Hauswarts vom Pferd, warf dem Groom die Zügel zu und betrat, von seinem Sohn gefolgt, die geräumige, mit allerlei exotischen Trophäen und Waffen geschmückte Halle.