»Die Heirat findet statt! Der Junge hat da nicht mitzureden! Er wird sich das abgewöhnen müssen! Morgen geht er nach Schottland zu seinem Regiment, um Subordination zu lernen! Zur festgesetzten Stunde tritt er zur Trauung an! Verlassen Sie sich darauf! Aber behalten Sie doch Platz!«
Er setzte sich wieder, jetzt ganz Herr der Situation, und Sir Josuah tat desgleichen. Einen Augenblick blieben sie so in feierlichem Schweigen und blickten sich mehrmals hochachtungsvoll an.
»Die Hypotheken —« fing Sir Josuah an, um das Schweigen zu brechen. »Eure Herrlichkeit wissen wohl bereits, daß alles in Ordnung ist?«
»Mein lieber Sir Josuah«, sagte der Lord langsam, »mein Haushofmeister hat mir noch nichts darüber gesagt! Ich nehme aber ohne weiteres an, daß der unüberlegte Schritt meines Sohnes auch daran nichts geändert hat oder ändern wird!«
»Das wollte ich eben bemerken!« sagte Sir Josuah und schwieg eine Weile, um dem Lord Zeit zum Auftauen zu lassen. Dann hustete er leicht und fing wieder an.
»Ist Eurer Herrlichkeit nichts in dem Briefe aufgefallen?« fragte er.
»Ich kann nicht sagen! Die üblichen Redensarten in derartigen Fällen! Finden Sie etwas daran?«
»Nein! Aber da fehlt etwas zur Vollständigkeit der Sache!«
»Was denn?«
»Der Name der betreffenden Person, die Ihr Herr Sohn heiraten will!«