Er bot ihr den Arm und führte sie von den beiden anderen Herren fort, um ihnen Möglichkeit zur Aussprache zu geben.
Sir Josuah versäumte nicht, die Gelegenheit auszunutzen. Er machte es dem Herrn Schwiegersohn klar, daß er wohl geneigt wäre, bei einer kleinen Unbesonnenheit durch die Finger zu sehen, keinesfalls aber ohne weiteres gesonnen sei, den Schimpf anzunehmen, den eine Lösung der Verlobung bedeuten würde.
Barberina hörte von alledem nichts.
Der alte Lord schien ganz bezaubert von ihr zu sein und entwickelte eine Liebenswürdigkeit, daß seinem Sohne angst und bange wurde und Sir Josuah vor Schadenfreude ganz aus dem Häuschen geriet.
Er zeigte ihr ein vom Alter geschwärztes Bild.
»Der Ritter hier«, sagte er, »gilt als Stammvater unseres Hauses — obwohl wir schon vor ihm, unter Eduard dem Bekenner, Stuarts nachweisen können. Er kämpfte mannhaft bei Hastings gegen die normannischen Eroberer und wurde, nach unserer Niederlage, später von Wilhelm dem Eroberer enthauptet.«
Barberina lachte.
»Gleich der Stammvater hat den Kopf verloren? Seitdem tun's die Stuarts wohl immer?«
»Ich möchte es nicht behaupten!« antwortete der Lord, auf den Spaß eingehend. »Ich kann aber nicht leugnen, daß die Neigung dazu oft vorhanden war — wenn sie einmal zu tief in schöne Frauenaugen blickten! Sie wußten aber stets den Weg zur Pflicht zurückzufinden und werden es hoffentlich auch künftig so halten!«