»Allwo er sehnsüchtigst von Madame du Mailly erwartet wurde ——«
»Zu Befehl! Und auch von ihrer Schwester, Madame de Vintimille —— und von der Gräfin von Toulouse ——«
»Wissen schon! —— Überspringen! — Der ganze >kleine Rat< Seiner Majestät war, wie immer, versammelt! Das war aber sicher kein Grund für den König, sich, gegen alle Gewohnheit, zweimal in einer Woche hinzubemühen!«
»Sicher nicht! Aber unterwegs — im Bois — hatten Seine Majestät eine Begegnung —«
»Was du sagst!«
»Mitten im Walde, bei einer Kreuzung des Weges, sauste ein Phaëton dicht an das königliche Pferd heran! Majestät mußten anhalten —— und als das Gefährt vorbeiflog, haben Majestät geruht, noch allergnädigst zu grüßen —«
»Sacré nom de Dieu! Wer saß denn drin, in jenem Phaëton?«
»Eine Dame —«
»Eine —?«
»Eine sehr schöne Dame — in Blau und Rosa gekleidet! —— Sie kutschierte selbst! — Statt der Peitsche hatte sie eine silberne Lanze in der Hand — am Hut einen Halbmond von Brillanten!«