»Ich hab's! Das wird die neue italienische Tänzerin sein! Etwas ganz Unbedeutendes! Ich versichere — eine ganz obskure Person, von der niemand etwas weiß! Fossano versucht sie mir aufzudrängen!«
»Ich sah ihn auch draußen!«
»Ja. Ich lasse ihn diesmal lange antichambrieren! Ich bin unzufrieden mit ihm!«
»Ein glänzender Tänzer!«
»Ja, aber ein störrischer Kopf! Es ist sehr unbescheiden von ihm, mir eine ganz Unbekannte, eine, die nicht den geringsten Namen hat, zu bringen! Ich erwarte eine Berühmtheit — und er bedient mich mit einer Demoiselle Barberini! — Haben Sie den Namen je gehört?«
»Nein. Ich muß gestehen —«
»Sehen Sie!«
»Wollen aber Hoheit nicht die Damen empfangen? Es wäre ja unrecht, sie meinetwegen warten zu lassen!«
»Sehr gütig! Wenn Exzellenz gestatten, bin ich dann so frei, sie Ihnen vorführen zu lassen. Auf welche belieben Eure Erzellenz zuerst die Augen zu werfen?«
»Ganz nach Ihrem Belieben, mein Prinz!«