»Mm!«

»Du – du, hörst – heimkommen will's.«

»W–a–as?« Jetzt war es aus mit dem Rauchen und Laufen und Trotzen. Kugelrund wurden seine Augen, kugelrund sein aufgesperrter Mund. »Heimkommen will's – ins Vaterhaus? Hawe die Ehre! Gelt, weil's Hunger leidt, weil's kreuzunglückli is!«

Frau Marie nickte.

»Heut is grad ein Jahr, daß durchgangen is! Durchgangn! Dö Schand! I wuna mi nur, daß i noh leb! Meina Seel!«

»Na weißt, Toni, durchgangen is eigentli nit!«

»Na sonst was!«

»Sie hat dir's ja vorher gsagt! Und schließlich haben's doch gheirat, die zwei.«

»Ah so! Deswegn wird die Gschicht aber nit anders! Um ka Haar nit. Aus is! I will nix mehr wissn von ihr! Sie is dem Windbeutl nachgrennt, hat'n gheirat ohne Elternsegn, soll's a bei eahm bleibn! In mein Haus ...«

»Aber Toni! I bitt di um allers in der Welt! Schau, jetzt, weil's wirkli unglückli is! Geh, hast denn gar ka Einseh'n, Mann? Hast denn gar ka Herz mehr und ka Religion? Geh Toni, sei guat! du bist ja a guata Mann! Schau, weißt, und es schadt dir, das ewige Aergern, das.«