»Entschuldigen Sie, Fräulein – kommen Sie im Auftrage meiner Mutter oder ...«

»Einerlei! Ich frage nicht und habe auch kein Recht, Sie zu fragen, zu was Sie das Geld brauchen. Aber ich sage Ihnen, daß Sie Ihre Mutter in die Hände des alten Prinz getrieben haben, daß die Arme eben daran war, ihr Letztes, ihre Kuh ...«

»Ja, aber hat Ihnen denn meine Mutter nicht ...«

»Was?«

Er sah sie forschend und unsicher an.

»Sie meinen wohl, ob sie nicht das Geld von meinem Vater oder von mir entliehen habe?«

»Ja, aber sie hat mir doch ...«

»Sie irren, Herr Frühbach! Ihre Mutter hat mehr Schamgefühl, als Sie ihr zutrauen!«

»So lassen Sie mich doch ...«

»Und mehr Charakterstärke, scheints, als Sie! Schämen Sie sich, Herr Frühbach!«