"Rudolf, ich bin's!" rief sie, war im Augenblick bei ihm, umarmte ihn stürmisch und rief ihm fröhlich zu: "Glaubst du, daß ich's bin, wenn du mich gleich nicht siehst?"

Er spürte ihre Fröhlichkeit und zog sie an sein Herz.

"Ja, du bist's Helene, du Sonne in meiner Nacht! Gott sei Dank, daß ich dich habe!" Er küßte sie. Da schob sie sanft die Binde über seine Stirne hinweg, drückte einen Kuß auf jede der verheilten Wunden und sagte zu ihm: "Das sind deine Ehrenzeichen, du mein Held. Wie bin ich stolz auf diese Narben!"

Er legte sich zurück, fühlte sich aller Angst und Sorge ledig und gab sich der Wonne des wiedergefundenen Glückes hin.