Er sprach ruhig; aber sein Gesicht verlor alle Farbe. Auch seine Frau trat ans Fenster und fuhr erschreckt zurück: "Um Gottes willen, was sollen wir tun?" rief sie in Todesangst.
"Geh da hinein und schließe dich ein!" rief ihr Mann. Er faßte sie schnell, drückte sie an sein Herz, küßte sie stürmisch und führte sie in das Schlafzimmer zu ihrer Kleinen.
"Gott behüte euch," rief er, "schließe zu!"
Sie schob den Riegel vor.
In diesem Augenblick kam Gebhard atemlos: "Vater, russische Reiter sind im Hof, sie fragen nach dem Förster. Was wollen sie denn von dir?"
Herr Stegemann zog sein Kind leidenschaftlich an sich: "Sie wollen vielleicht wissen, wohin unsere Soldaten heute nacht gegangen sind."
"Aber das darfst du ihnen doch nicht sagen?"
"Nein."
"Was wird dann, Vater?"
"Was Gott will."