„Hol’ der Teufel den Mars!“ kam es einmal laut über die Lippen von Professor Piller. Es war genau das, was er soeben gedacht hatte.
„Das wollen wir nicht wünschen,“ erwiderte in etwas herbem Tone Herr Stiller. „Daß die Expedition mit allerlei Gefahren und auch materiellen Entbehrungen verschiedenster Art zu rechnen haben würde, war von vornherein für jeden von uns klar. Wir können uns also hinterher nicht beschweren. Solche Beschwerden sind unser nicht würdig. Schweig und dulde! heißt es für uns.“
„Wahr gesprochen!“ bestätigte Bombastus Brummhuber. „Aber schließlich muß auch das Schweigen und Dulden ein Ende nehmen.“
„So warten Sie doch erst ab, was kommt!“ rief Professor Stiller zornig.
„Aber Sie sagten doch, daß die Reise nicht länger als einige Wochen dauern werde,“ warf Frommherz ein, „und nun ist diese Zeit herum und . . .“
„Sie sollten am allerwenigsten die Geduld verlieren, Frommherz,“ unterbrach Stiller den Gefährten. „Im übrigen habe ich niemals eine genaue Angabe darüber gemacht, wie lange die Reise dauern werde, aus dem ganz einfachen Grunde, weil ich dies auch nicht gekonnt hätte. Ich sprach von mehreren Wochen im allergünstigsten Falle. Lassen Sie sich nicht entmutigen dadurch, daß die Reise sich länger hinauszieht, als mir selbst lieb ist. Im Gegenteil, fassen Sie Mut! Wir haben ihn dringend nötig.“
„Was heißt das? Drücken Sie sich klarer aus, Stiller!“ tönte es von verschiedenen Seiten.
„Nun, ich denke, daß es deutlich genug war, was ich mit meinen Worten sagen wollte: wir haben erst einen Bruchteil der Reise hinter uns. Vor uns liegt noch eine riesige Strecke, die an unsern Mut und an unsere Widerstandskraft alle Anforderungen stellt.“
„Wie groß ist die Entfernung noch?“
„Noch etwa dreißig Millionen Kilometer!“