Rasch entschlossen öffnete Stiller die Ventile des Weltenseglers, als er gerade über dem Palmenwalde schwebte. Einem Riesengewichte gleich fiel der Ballon in die hohen Palmbäume, die krachend unter der merkwürdigen Last zusammenbrachen. Weißgekleidete Männer eilten an den Ort des Niederganges herbei. Ihnen gesellten sich die fast nackten, dunkeln Gestalten der Eingeborenen bei, die schreiend und gestikulierend um den Platz herumstanden, den sich der Weltensegler in ihrem Palmenwalde geschaffen hatte.

Bald lag der übel zugerichtete Weltensegler fest verankert im Palmenwalde.

„Wo sind wir denn?“ fragte Piller zum Gondelfenster heraus.

„Auf Matupi, im Südseearchipel,“ lautete die Antwort.

„Wahrlich, das war noch Glück! Beinahe wären wir ertrunken; viel fehlte nicht mehr,“ meinte Dubelmeier.

„Nun, dann hätten Sie eben im Wasser, Ihrem Element, geendet,“ brummte Piller.

„Heraus, Freunde, heraus aus der Gondel und endlich hinab auf festen Boden!“ drängte Stiller.

Als die Herren ausgestiegen waren, stellte sich der Führer der Weißen als Gouverneur der Insel vor.

„Wir sind aus Schwaben,“ entgegnete Stiller lächelnd, „Professoren an der Universität in Tübingen, und sind seinerzeit von Deutschland aus mit dem Luftschiff aufgestiegen. Schwaben kennt man ja überall in der Welt. Sollten Sie je einmal nach dem fernen Mars kommen, so werden Sie selbst da einen zurückgebliebenen engeren Landsmann von uns antreffen.“

Der Gouverneur starrte etwas verwirrt den Sprecher, an, den er nicht recht begriffen hatte.