FN. Baum. — Zss. Apfelbaum. Birnbaum. Eichbaum; Eichelbaum. Eschbaum. Grünbaum. Holderbaum; Hollinderbaum. Honigbaum. Kienbaum. Kirschbaum. Krähenbaum. Kriechenbaum. Nußbaum. Pappelbaum. Pfraumbaum. Quittenbaum. Rosenbaum. Schlöhbaum. Weidenbaum. —
halbniederd.: Appelbaum. Beerbaum. Blöbaum. Busenbaum. Dannenbaum. Kassebaum. Kreikenbaum. Nottebaum; Nuttebaum —
ganz niederd.: Bohm. Beerboom. Cassebohm. Dannenbohm. Lindeboom. Nottebohm. Plumbohm. Rosenbohm.
Ableitung auf -er (Conrad Holderbäumer 1285. Heinr. dict. Kirsbaumer 1297).
1) Baumer (z. B. von dem O. Bauma im Tößtal, Schweiz. Tobler-Meyer). Bierbaumer. Eschbaumer (Münch.). Kerschbaumer (tirol.). Nußbaumer.
2) Bäumer. Altenbäumer. Brinkbäumer. Hägerbäumer. Hasenbäumer. Hollinderbäumer. Strothbäumer — alle in Westfalen, wo auch mehr vereinzelt.
3) niederd. -bömer: Burgböhmer. Steinbömer.
Baum III. zur Bildung von Gerät-N. im Sinne von „Stange, Balken“ — bes. „Schlagbaum“ (Lipp. Reg.).
FN. Heubaum. Leiterbaum. Maibaum, niederd. v. Meibom. Schierbaum. Schurbaum (wenn = Schürbaum). Schnitzelbaum. Wallbaum. Wiesbaum. Zugbaum.
Baumann III. mhd. bûman „Ackerbauer“. (In manchen Gegenden Pommerns die Formel: „der ehr- und achtbare Baumann und Wirt“ in Grabschriften bis in die Gegenwart herein die stehende Bezeichnung des bäuerlichen Besitzers.)