Browers, Bröyers s. [Brauer].
Bruch III. ahd. bruoch, der allgemeinste und durch viele Mundarten verbreitete Ausdruck für „Sumpf“. Neben den gewöhnlichen FF. auf -bruch findet sich in ON. niederdeutsches -brook, -brock (bes. in Westfalen), niederrheinisches -broich.
| FN. | 1) | Bruch. Hucklenbruch. Nonnenbruch. Ottenbruch. Vahlbruch. Wildenbruch. |
| 2) | Brook, Brock. v. Buddenbrock. v. Diepenbrock. Ellerbrock. Papenbrock. Rosenbrock. Schmalbrock. Stuckenbrock. Uhlenbrock. | |
| 3) | Broich. Hucklenbroich. Kleinherzbroich. | |
| 4) | v. Kerßenbroick. |
Großenteils sind die Benennungen dieser Art, ebenso wie die auf -brink, nicht Namen für Ortschaften, sondern sie bezeichneten, als sie auf die Personen übertragen wurden, wirklich noch ein Bruch (Moor). So die nachfolgenden, die wenigstens in Rudolphs Lex. sich nicht finden.
Vom Bruch. Erlbruch; Elsenbruch. Gosebruch. Haselbruch. Mühlenbruch.
Vom Brocke. Zum Brook. Edelbrock. Griesenbrock. Kerkenbrock. Kordenbrock. Möhlenbrock. Nottebrock. Piepenbrock. Wiesbrock.
Auf dem Brauke. Vom Brauck. Osterbrauk. Uhlenbrauk.
Möhlenbruck.
Zss. mit -Mann:
Bruchmann — Brockmann, Brokmann, Brookmann — Braukmann.