Zss. mit -Müller:
Brockmüller. Braukmüller.
Ableitung auf -er (westf.):
Brücher — Broicher — Bröker, Bröcker, urspr. Hans im Broke (Preuß S. 3) — Breucker. Hüttebräucker.
Alle diese niederd. Bildungen mit k sind vorzugsweis häufig in Westfalen und gehören zu den dort die Namengebung beherrschenden.
Brücher s. [Bruch].
-bruck s. 1) [Bruch] 2) [Brück].
Brück III. ahd. prucca, mhd. brucke, brücke, brügge. An der Spitze der davon abgeleiteten ON. steht Brügge in Flandern (schon im 7. Jh. Brugae); jetzt außerordentlich viele N. auf -brück, -bruck, -brücken (Dat.-Plur.), -brügge, -brugg, -bruggen.
| FN. | 1) | -bruck: von Wydenbrugk (O. -brugge). |
| 2) | Brück. Delbrück. Steinbrück. Wiedenbrück. Zweibrück (O. -brücken). | |
| 3) | -brügge: Brügge. Delbrügge. Esselbrügge (Westf.). Steenebrügge. | |
| 4) | -brücken: v. Zweibrücken. | |
| 5) | -brüggen: Osenbrüggen. |
Ableitung auf -er (oberd. und westf.):