Immer s. [Ingo].
In III. als Verhältniswort in Zss. zur Bezeichnung des Wohnortes einer Person ([S. 54]).
| FN. | 1) | Einz. männlich und sächlich mit dem Artikel in eins gezogen (im): Imbaumgarten. Imbusch. Imdahl (niederd. = Imthal). Imgart. Imgrund. Imhove; Imhoff. Imholz. Imkamp. Imobersteig. Imthurn. Imwalle. |
| 2) | Einz. weiblich (in der): Inderau = In der Au. Inderfurth. Inderheide. Indermauer. | |
| 3) | Mehrz. (in den): Indenbirken. |
Inhetveen (Kempen) offenbar holländisch = in dem Moor. Intveen.
Entstellt (niederrhein. g = d): Ingenkamp. Ingendörnen.
-in I. altdeutsch.
Die FN., welche als hierher gehörig aufgezählt werden, gehören z. T. als undeutsch gar nicht hierher, z. T. sind sie mindestens zweifelhaft.
So ist Bodin, latinis. Bodinus, französisch (Bodin Lehrer des Staatsrechtes, Herausgeber eines theatrum universae naturae 1590 Lyon).
Viele andere sind von slawischen ON. abzuleiten, z. B. Rammin (O. Ramin in Pommern).
Als deutsch erscheinen (hauptsächl. süddeutsch) unter anderen: Liedin; Luthin; Lüttin (aus altd. Liudin). Bürgin. Höldin. Weltin.