Zss. Roßkoth. — Hollkott. Oldenkott. Weskott. Horstkotte. — Geilenkotten. Vierkotten. (Henricus Bernekotte Köln. Univers. Matr. 1390). — KothmeyerKottmeyerKothmüller.

Köther III. „Inhaber einer Kothe“.

FN. Köther. Zss. Buschköter (der K. in dem Busche). Eikenköter (Hannov.). Leimköter (doch wohl = Lehmk.). Auch der N. Fetköter gehört hierher, wie die Nebenff. Vettkötter (Vegesack) und Fettkotter beweisen.

In Nordost-D. heißt die Kothe: Kathe, Kathen, daher: Käthner; Kathmann — in Westfalen Kotte, daher „Kötter“ (s. Immermann Münchhausen III, 56: „daß ich den Halbhüfner, den Kötter und wer es sonst sein mag, jeden nach seiner Gebühr nennen muß“). In dieser F. ist das Wort reich an Zss., die alle in Westfalen heimisch sind:

FN. Baumkötter. Berkenkötter. Buschkötter. Feldkötter. Flurkötter. Grundkötter. Heitkötter (Haid-). Holtkötter. Horstkötter. Kampkötter. Kuhlenkötter. Marschkötter. Ostenkötter. Pohlkötter. Rietkötter. Sandkötter. Strotkötter. Vennekötter. Winkelkötter. Wieskötter — sämtlich wohl nach der Wohnstätte benannt, während Jacobskötter, Mörtenkötter Zss. mit den VN. Jacob, Martin sind.

Anderer Art sind Neukötter. Hundekötter (vgl. den niederd. Maler Hondekoeter). Schniederkötter. Schultenkötter (der K. des Schulzen). Schüttenkötter.

-köter s. [Köther].

Kott- s. a) I. [God] (V., einst. K.) b) III. [Kothe].

-kott, -kotte, -kotten s. [Kothe].