Nußpicker III. von mhd. bicken: „hauen mit einem spitzen Werkzeuge“.
Nuttebaum s. [Nottebohm].
O.
-o 1) deutsch: die häufigste Endung der verkürzten Namen, jetzt meist durch das charakterlose e ersetzt oder ganz abgeworfen ([S. 22]).
2) slawisch: ebenfalls in verkürzten Personen-N., die dann als FN. verwendet werden, z. B. Hanzo, Hanzko (Hantschko) von Johannes.
Mitunter ist auch o entstanden aus ow (urspr. slawische Endung für ON.) durch Abfall des stummen w: Fanselo, Calo, v. Plotho (O. Plathow), Wossidlo, welches früher noch häufiger weggelassen wurde; so findet sich in KB. Büto, Zastro statt des jetzt üblichen Bütow, Zastrow.
Ob- s. [Aud] (V., zweist. K.).
Öb- s. [Aud] (zweist. K.).
Obbermann s. [Aud] (V.).
Öbb- s. [Aud] (zweist. K.).