Obenauf III. „der immer obenauf ist“. Ähnlich Obenaus „obenhinaus“. (Hans Bovenuth 1460.)
Obenderhabighorst III. bemerkenswerter westf. N., vom Wohnorte hergenommen.
Oberste in westf. N. zur Unterscheidung der Genamen (Namensvettern) benutzt, z. B. Oberste-Steinhorst = der zu oberst wohnende St. Obrist und Zobrist (= zu oberst schweiz.).
Obser III. mhd. obeȥaere, jetzt oberd. Obßer, hochd. „Öbster, Öbstler“.
Ochs III. mit der Vklf. Öchsle und den Zss. Ochsenbein und (niederd.) Ossenkop. Vgl. Joh. zum Ochsen 1412 (Hauszeichen). (Doch Ochs vielleicht = ahd. Otgoz 1100, Ocoz oder auch Otgis, beides zum Stamme Aud.)
Ochsner III. mhd. ohsenaere „Ochsenhirt, — bauer“ - Öchsner, entstellt Exner.
Ock-, Öck-, Od- s. [Aud] (V., einst. K.).
Öd III. In Süddeutschland ungemein zahlreiche ON. auf -öd (Altenöd), -ed, -et, -edt (Einet). Bei dem Mangel entscheidender alter FF. ist hierbei an got. auths, ahd. ôdi mhd. oede „öde, leer“ zu denken, falls nicht angels. ead, altnord. audhr „Besitz“ größeren Anspruch darauf hat.
FN. Ableitung auf -er (oberd., bes. bayr., österr.):