Nun fragte der Hodscha: »Was gibts denn?« und die Frau antwortete: »Uns geht es eigentlich nichts an; der Nachbar ist da: seine Eselin hat ein Junges ohne Schwanz und Ohren geworfen.«

Darauf sagte der Hodscha: »Ich kann nicht mehr liegen bleiben; meine Ruhe ist weg.«

»Was beschäftigt dich denn so sehr?«

»Wenn dieser Esel«, sagte der Hodscha, »zwei oder drei Jahre alt wird, und man führt ihn ins Holz, und wenn dann der Weg kotig ist, wo soll denn der Dreck an ihm haften bleiben, ohne Schwanz und Ohren, wie er ist? Das bringt mich um meine Ruhe; stehn wir auf, Weib.«

208.

DEr Hodscha ging einmal an den Rand eines Baches und befriedigte ein gewisses Bedürfnis; dann sah er, wie das, dessen er sich entledigt hatte, wegschwamm. Da schrie er: »Das Ende der Welt kommt heran und darüber kann es keinen Zweifel geben; denn das unreine Ding da lehrt uns schwimmen und über das Wasser zu setzen.«

209.

DEr Hodscha wurde gefragt: »Wann wird denn der Tag des Tumultes, der geweissagt ist, kommen?«

»Von welchem Tumult sprecht ihr?« antwortete der Hodscha; »von dem großen oder von dem kleinen?«

»Was heißt das, der große und der kleine?«