Darauf antwortete der Teufel — er sei verflucht —: »Er gebraucht irgendeine verruchte Tücke, die meinen Verstand übersteigt; durch angestrengte Aufmerksamkeit wird es mir vielleicht gelingen, dahinterzukommen.«
Der Fluch Gottes sei über ihnen beiden!
220.
EInmal hatte ein Schüler des berühmten Mewlana Dschami Gedichte verfaßt und sie in einem Diwan vereinigt. Mewlana Dschami sah das Buch durch und überzeugte sich, daß es von unzusammenhängenden Worten, von Nachlässigkeiten und von Albernheiten strotzte; da er ein solches Machwerk nicht loben konnte, sagte er ironisch: »Gott segne dich! du hast da einen gewaltigen Diwan verfaßt.«
Der Dummkopf blähte sich über diese Schmeichelei und antwortete: »Es ist ein Diwan, den der heutige Dichtertroß gar nicht erfaßt.«
»Das stimmt,« sagte Mewlana Dschami; »ich habe nicht ein Wort verstanden.«
221.
ALs Bani-Tschokar einmal im Bade war, trat ein Badediener, einer von denen, die nicht rasieren, zu ihm und wollte ihn mit dem Wollhandschuh abreiben; doch Bani sagte: »Ich will nicht geknetet werden; rasiere mir aber den Kopf.«
Bald merkte er, daß das Rasiermesser nichts schnitt; da sagte er zu dem Bader: »Gib acht! du wirst mich wirklich rasieren, wenn du nicht acht gibst.«
222.