Und der Hodscha antwortete: »Ich habe meine Gründe, ihn nicht Esel zu nennen; mein Vater hat uns nämlich miteinander aufgezogen.«
270.
DEr Hodscha nahm eines Tages den Esel seines Nachbars und ging mit ihm ins Gebirge. Auf dem Wege kam er an einen Fluß, der über die Ufer getreten war; er versuchte ihn auf dem Esel reitend zu übersetzen, aber die Strömung packte den Esel und er konnte ihn nicht retten.
Als er betrübt heimkam, fand sich der Eigentümer des Esels bei ihm ein und forderte ihn zurück. Und der Hodscha sagte: »Als ich über denundden Fluß setzte, hat ihn die Strömung mit sich fortgerissen.«
Der Herr des Esels ging weg, aber bald darauf wurde der Hodscha zum Kadi gerufen; und dem antwortete er: »Effendi, um diesen Esel wiederzubekommen, heißt es sich an unsere Freunde wenden; der eine hat den Kopf, der andere den Schwanz und so weiter.«
271.
EInes Tages sah der Hodscha auf dem Markte eine Frau; er trat auf sie zu und fragte sie: »Was hast du zu verkaufen?«
»Was ich auf dem Rücken trage.«
»Willst du nicht vielleicht einen tüchtigen Schwanz kaufen?«
Sie schrie: »Du bist wahrhaftig verrückt!«