»Ich habe dich nur gehalten,« antwortete der Hodscha, »damit du nicht fällst.«

26.

DEr Hodscha hatte eines Tages die Knaben von Akschehir ins Bad zu führen. Die verbargen jeder ein Ei in der Achselhöhle; dann gingen sie alle mitsammen ins Bad, kleideten sich aus und setzten sich auf den runden Stein mitten im Bade. Und sie sagten: »Kommt alle her; wer jetzt kein Ei legt, bezahlt das Bad.«

Die Sache wurde so abgemacht; nun gluckte ein jeder, zerarbeitete sich, als ob er kreißte, und legte sein Ei auf den Stein.

Alsbald erhob sich der Hodscha, der ihnen zugesehn hatte, schlug mit den Armen wie mit Flügeln und krähte wie ein Hahn; und die Knaben sagten: »Was machst du, Meister?«

»Nun, braucht es denn keinen Hahn für so viel Hennen?«

27.

EInes Tages verließ der Hodscha sein Haus in schwarzen Kleidern. Den Leuten fiel das auf und sie fragten ihn, warum er also gekleidet sei.

Er antwortete: »Der Vater meines Sohnes ist gestorben, und darum trage ich Trauer.«

28.