NAch einem langen Marsche hatte der Hodscha Durst. Er sah um sich und gewahrte einen Brunnen, dessen Öffnung mit einem Pflocke verschlossen war. Nach einem Trunke verlangend, zog er den Pflock heraus; da schoß auch schon das Wasser in mächtigem Strahle heraus und ihm über den Kopf.
Voller Ärger schrie er: »Da hat mans, wie närrisch du fließt; drum hat man dir auch einen Pflock in den Hintern getrieben.«70
29.
EInes Tages steckte der Hodscha etliche Pastinaken zu sich und ging ins Gebirge Holz fällen. Als er durstig ward, schnitt er eine an; er fand sie schal und warf sie weg. Er schnitt eine andere an und tat dasselbe, kurz, er schnitt alle an, aß von einigen ein wenig und pißte auf die Stücke, die übrig blieben.
Dann fuhr er fort, Holz zu fällen, und kurz darauf bekam er von neuem Durst. Nun nahm er die Köpfe der zerschnittenen Pastinaken und hierauf jedes einzelne Stückchen; und indem er sagte: »Das da ist benetzt, das nicht«, aß er sie schließlich alle miteinander auf.
30.
ALs der Hodscha einmal in die Stadt ging, begegnete er plötzlich zwei Männern; die fragte er: »Wohin geht ihr?«
Sie antworteten: »Wir sind erst am Anfang unserer Rute.«
»Na, hoffen wir,« sagte der Hodscha, »daß ihr am Abende bei der Eichel anlangt.«
31.