122. Volksbuch, Nr. 122; Barker, S. 103; Sottisier, S. 319; Tréfái, Nr. 120; Nawadir, S. 33; Griechisch, Nr. 69; Serbisch, S. 42 ff.

Vgl. Buadem, Nr. 140.

123. Volksbuch, Nr. 123; Sottisier, Nr. 320; Buadem, Nr. 115; Nouri, S. 188 ff.; Tréfái, Nr. 121; Nawadir, S. 33; Griechisch, Nr. 70; Serbisch, S. 92 ff.; Kroatisch, S. 63.

124. Volksbuch, Nr. 124; Sottisier, Nr. 28; Nouri, S. 226 ff.; Tréfái, Nr. 122; Nawadir, S. 34; Kuka, S. 219 (zwar nicht von Nasreddin, aber mitten unter den auf ihn bezüglichen Anekdoten); Griechisch, Nr. 71; Serbisch, S. 172 ff.

Köhler, I, S. 498; Gazeau, S. 207; Clouston, Noodles, S. 92; Fourberies, S. 33; Basset in der RTP, XI, S. 496; Tréfái, S. 11 ff.

Zu der Rettung des Mondes vgl. weiter: Müllenhoff, Sagen, Märchen und Lieder der Herzogthümer Schleswig Holstein und Lauenburg, 4. Aufl., Kiel, 1845, Nr. 111, S. 95 (nur erwähnt); E. Meier, Deutsche Sagen, Sitten und Gebräuche aus Schwaben, Stuttgart, 1852, II, Nr. 402, S. 361 = Merkens, I, S. 16, Nr. 21; Bronner, Bayerisches Schelmen-Büchlein, S. 105 ff., 189 ff. und 190; Am Ur-Quell, III, S. 29 (jüdisch aus Chelm); V. Brunet, Facéties normandes, Nr. 11: La lune prise au piège in der RTP, II, S. 211 ff.; J. de Chesnaye, Blasons populaires de la Vendée, Nr. 1 in der RTP, XXII, S. 88; G. Amalfi, J. Chiochiari nel mandamento di Tegiano im Archivio, VII, S. 132; Ispirescu, S. 103 (Gaster im Magazin, XCVI, S. 613 ff.); Veckenstedt, Zamaiten, I, S. 235 ff.; Jacobs, English Fairy Tales, 3 rd Ed., London, 1907, S. 13 ff.

In andern Versionen wird ein Esel getötet, weil man meint, er habe den Mond, der sich im Wasser gespiegelt hat, ertränkt: Ortoli, Les contes populaires de l’île de Corse, Paris, 1883, S. 252 ff.: U Bastelicacciu et son âne; Bladé, Contes populaires de la Gascogne, III, S. 142 ff.: L’âne de Montastruc; vgl. hierzu Köhler, I, S. 498 und 90 und Clouston, Noodles, S. 45. Hierher gehört auch folgende Historia von Klaus Narr, S. 478 ff. (gekürzt bei Zincgref-Weidner, V, S. 171):

Clauß stund in einem Fenster im Saale, am abend da der Mond schiene vnnd der Himmel voll Sternen stund, die sahe er klar vnd hell in dem Wasser herwider leuchten, vnd dachte, der Himmel mit den Sternen würde ersauffen, gieng von demselben Fenster hinweg, an ein anders, vnd sahe die Sternen im Wasser wie vor, doch nicht alle, vnd sprach: Es wird der gantze Himmel, als ich sehe, nicht ersauffen. Zu letzt kam er an ein Fenster, von dem er nicht in das Wasser sehen kondte, vnnd sahe auch keinen Sternen mehr, da rieff er: Zu Beth, lieben Brüder, zu Beth, die Liechter am Himmel sind alle verbronnen, aber die Sternen sind alle wider auß dem Wasser, vnnd ist nicht einer verbronnen.

In dem 26. Stücke der von E. Chavanne übersetzten Fables et contes de l’Inde, extraits du Tripitaka chinois ( Actes du XIV e congrès international des orientalistes, Paris, 1906, Sect. V, S. 138 ff.) und bei Schiefner, Tibetan Tales, translated by W. R. S. Ralston, London, 1906, S. 353: The monkeys und the moon bilden Affen, um den Mond aus einem Brunnen zu ziehen, eine Kette, indem sich einer an den andern hängt; als dann der Ast bricht, woran sich der oberste hält, fallen alle ins Wasser. In ähnlichen Erzählungen, wo, um den Mond zu fangen, eine solche Kette119 gebildet wird, geschieht die Katastrophe, weil sich der oberste in die Hände spucken will: Am Ur-Quell, II, S. 192 (von den Büsumern); Ch. Beauquier, Blason populaire de la Franche-Comté in der RTP, XI, S. 649: Les fous de Tschervâ.

Schließlich sei noch eine Anspielung auf eine Ortsneckerei erwähnt, die sich in dem Widmungsbriefe der 26. des III. Teils von Bandellos Novelle findet (zit. Ausg., S. 584): Signori miei, voi cercate, come fanno i Modonesi, la luna nel pozzo ....