Die Frauen sahen eine die andere an und gingen weg.

Nun sagte das Weib des Hodschas: »Warum hast du so einen Unsinn gesprochen? damit hast du sie vertrieben.«

»Sei unbesorgt,« antwortete er: »sie können weit und breit herumlaufen, ohne daß es ihnen gelänge, ein solches Mädchen zu finden; sie werden also wiederkommen. Kein Mensch hätte meine Kuh gekauft, wenn ich sie nicht auf diese Weise angepriesen hätte.«

58.

DEr Hodscha wollte sich seinen Turban umwinden, konnte aber die Enden nicht aneinanderbringen; er wickelte ihn auf und wickelte ihn zu, doch stets war es umsonst. Voll Ungeduld ging er, um ihn versteigern zu lassen.

Als es dazu kam, trat einer näher, der entschlossen schien, ihn zu kaufen. Aber der Hodscha machte sich an ihn heran und sagte heimlich zu ihm: »Hüte dich wohl, ihn zu kaufen; er ist viel zu kurz.«

59.

DEm Hodscha wurde ein Sohn geboren; da kam einer zu ihm, um ihm die frohe Nachricht zu überbringen.

Der Hodscha sagte: »Wenn mir ein Sohn geboren worden ist, so muß ich sicherlich Gott dafür danken; aber warum sollte ich auch dir erkenntlich sein?«

60.