Der Hodscha sagte: »Dir ist das freilich leicht; aber sei nur ruhig. Du möchtest dann nacheinander Kioske für jedes einzelne aus deiner Familie, und schließlich müßte das den Baumeister verdrießen; laß es gehn: für uns beide tut es auch einer.«
117.
DEr Hodscha begegnete eines Tages etlichen Softa und sagte zu ihnen: »Wenn es euch beliebt, so kommt zu mir.« Bei seinem Hause angekommen, bat er sie, einen Augenblick zu warten, während er hineingehe. Drinnen sagte er zu seinem Weibe: »Ich bitte dich, schaffe mir diese Leute vom Halse.«
Sie ging hinaus und sagte: »Der Hodscha ist noch nicht heimgekommen.«
Die Softa antworteten: »Er ist heimgekommen.«
Daraus entspann sich ein Streit. Endlich steckte der Hodscha, der von oben zuhörte, den Kopf zum Fenster hinaus und sagte: »Wie könnt ihr denn streiten? Vielleicht hat das Haus zwei Türen, so daß er wieder weggegangen ist.«
118.
DEm Hodscha wurde ein Sohn geboren und man sagte ihm: »Zerschneide du selber die Nabelschnur; deine Hand bringt Glück.«
Der Hodscha sagte: »Gern«; er zog an der Nabelschnur und riß alles aus, so daß ein Loch blieb.
Die Leute schrien: »Aber Effendi, was tust du?«