Er antwortete: »Die der Teller und Schüsseln.«

134.

DIe Überlieferung berichtet, daß der Hodscha tief gelehrt war in allen Wissenschaften, und daß sich daher viele Leute von ihm unterrichten ließen. Allwege aber war seine Gewohnheit, die, die im Koran lesen zu lernen verlangten, das zu lehren; aber er weigerte sich, jemand in einem andern Buche lesen zu lehren.

Die Schüler richteten sich nach seiner Weise und verlangten nur im Koran zu lesen. Wann sie dann einmal wußten, wie man liest, konnten sie, wenn sie wollten, gleichgültig in welchem Buche lesen. Diese Art der Unterweisung war wahrhaftig die gute.

135.

MAn erzählt, daß der Hodscha einmal einen Schuldner hatte. Als er ihm eines Tages begegnete, hielt er ihn an und packte ihn am Kragen, indem er zu ihm sagte: »Gib mir mein Geld.«

In diesem Augenblicke kam einer dazu, und der wollte ihn, um den Schuldner zu befreien, übertölpeln und sagte: »Das ist ja gar nicht der, der dir schuldig ist; das bin ja ich.«

Aber der Hodscha drehte dieses Bekenntnis sofort zu seinem Vorteile und sagte zu dem Ankömmling: »Du bist nicht der einzige, von dem ich etwas zu fordern habe; der da ist mir auch schuldig.«

136.

MAn erzählt, daß eines Tages ein Mann zum Hodscha gekommen ist und zu ihm gesagt hat: »Hodscha, mein Auge schmerzt mich fürchterlich; was soll ich denn tun?«